Das Gleichnis 'Vom verlorenen Schaf', Lukas 15, 1-7

Nonfiction, Religion & Spirituality, Bible & Bible Studies
Cover of the book Das Gleichnis 'Vom verlorenen Schaf', Lukas 15, 1-7 by Anja Klein, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Anja Klein ISBN: 9783638504331
Publisher: GRIN Verlag Publication: May 24, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Anja Klein
ISBN: 9783638504331
Publisher: GRIN Verlag
Publication: May 24, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Einführung in die Auslegung des Neuen Testaments, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name des Verfassers des Lukasevangeliums ist leider nicht bekannt, da er ihn nicht nennt. Es ist aber davon auszugehen, dass die Apostelgeschichte und das Lukasevangelium vom selben Autor verfasst worden sind. Ein mögliches Indiz hierfür ist es, dass es hier nicht nur eine theologische Nähe, sondern auch Gemeinsamkeiten in terminologischer Hinsicht gibt (vgl. Apg 13,38f, Lk 18,14, anklingen der Rechtfertigungslehre). [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.343] Diese Gemeinsamkeiten können einerseits auf eine gemeinsame Verfasserschaft hinweisen, andererseits aber auch auf literarische Weise vermittelt sein. Es gibt aber auch Stimmen, die gegen die Verfasserschaft des Paulusmitarbeiters Lukasplädieren und einwenden, dass er sich theologisch zu stark von Paulus unterscheide. [vgl. Calwer: Bibellexikon, S.847] Augenzeugen werden in der Apg namentlich leider nicht erwähnt, die hier Aufschluss geben könnten. [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.343] Auffällig im Gegensatz zu MT und Mk ist auch, dass bei Lk der Autor als individuell sichtbar wird. [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S342] Das 'Ich' am Anfang bei Lk 1,3 und bei Apg 1,1 macht dies deutlich. 'Seit Irenäus (um 180) gilt als Autor der Paulusbegleiter Lukas (Phlm 24, vgl. Kol 4,14, wo Lukas als Arzt bezeichnet ist, und 2 Tim 4,11; nach dem Canon Muratori war Lukas 'litteris studios', also ein gebildeter Mann).' [Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.342] Letztlich bleibt der Verfasser von Lk (und der Apg) jedoch aufgrund fehlender Indizien unbekannt. Auch auf die Frage ob Lukas Juden- oder Heidenchrist war, gibt es keine eindeutige Antwort in der Literatur. Zwar kürzt Lk die Gesetzesdebatten aus Mk. Eine Parallele zu den Passagen über das Gesetz, wie bei Markus 7, 1-23 oder Mk 10 1-12, lässt sich bei Lukas nicht finden. Das Verständnis des Gesetzes, wie man es im Gegensatz hierzu in der Apostelgeschichte finden kann, ist sehr unjüdisch. Hieraus kann man folgern, dass er kein Jude war, obwohl er die Bräuche gut kennt und sie sachlich zutreffend darstellt. [vgl. Calwer: Bibellexikon, S.848] Andererseits ist Lukas mit jüdischen Sitten vertraut, wie zum Beispiel die Schilderung des Synagogengottesdienstes in Lk 4,16ff zeigt, somit ist es zwar unwahrscheinlicher aber nicht undenkbar, dass er Diaspora-Jude war. [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.343]

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Einführung in die Auslegung des Neuen Testaments, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name des Verfassers des Lukasevangeliums ist leider nicht bekannt, da er ihn nicht nennt. Es ist aber davon auszugehen, dass die Apostelgeschichte und das Lukasevangelium vom selben Autor verfasst worden sind. Ein mögliches Indiz hierfür ist es, dass es hier nicht nur eine theologische Nähe, sondern auch Gemeinsamkeiten in terminologischer Hinsicht gibt (vgl. Apg 13,38f, Lk 18,14, anklingen der Rechtfertigungslehre). [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.343] Diese Gemeinsamkeiten können einerseits auf eine gemeinsame Verfasserschaft hinweisen, andererseits aber auch auf literarische Weise vermittelt sein. Es gibt aber auch Stimmen, die gegen die Verfasserschaft des Paulusmitarbeiters Lukasplädieren und einwenden, dass er sich theologisch zu stark von Paulus unterscheide. [vgl. Calwer: Bibellexikon, S.847] Augenzeugen werden in der Apg namentlich leider nicht erwähnt, die hier Aufschluss geben könnten. [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.343] Auffällig im Gegensatz zu MT und Mk ist auch, dass bei Lk der Autor als individuell sichtbar wird. [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S342] Das 'Ich' am Anfang bei Lk 1,3 und bei Apg 1,1 macht dies deutlich. 'Seit Irenäus (um 180) gilt als Autor der Paulusbegleiter Lukas (Phlm 24, vgl. Kol 4,14, wo Lukas als Arzt bezeichnet ist, und 2 Tim 4,11; nach dem Canon Muratori war Lukas 'litteris studios', also ein gebildeter Mann).' [Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.342] Letztlich bleibt der Verfasser von Lk (und der Apg) jedoch aufgrund fehlender Indizien unbekannt. Auch auf die Frage ob Lukas Juden- oder Heidenchrist war, gibt es keine eindeutige Antwort in der Literatur. Zwar kürzt Lk die Gesetzesdebatten aus Mk. Eine Parallele zu den Passagen über das Gesetz, wie bei Markus 7, 1-23 oder Mk 10 1-12, lässt sich bei Lukas nicht finden. Das Verständnis des Gesetzes, wie man es im Gegensatz hierzu in der Apostelgeschichte finden kann, ist sehr unjüdisch. Hieraus kann man folgern, dass er kein Jude war, obwohl er die Bräuche gut kennt und sie sachlich zutreffend darstellt. [vgl. Calwer: Bibellexikon, S.848] Andererseits ist Lukas mit jüdischen Sitten vertraut, wie zum Beispiel die Schilderung des Synagogengottesdienstes in Lk 4,16ff zeigt, somit ist es zwar unwahrscheinlicher aber nicht undenkbar, dass er Diaspora-Jude war. [vgl. Conzelmann/ Lindemann: Arbeitsbuch zum Neuen Testament, S.343]

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Love it or (be)leave (in) it. Die Kontroverse um das Prinzip der Konfrontativen Pädagogik by Anja Klein
Cover of the book Möglichkeiten und Chancen des World Wide Web by Anja Klein
Cover of the book Mass Customization als Unternehmensstrategie by Anja Klein
Cover of the book Sylvias Emanzipation in Sarah Orne Jewett´s 'A White Heron' by Anja Klein
Cover of the book Capabilities approach - Ein menschenwürdiges Minimum für alle by Anja Klein
Cover of the book Jean-Jacques Rousseau: Der Gesellschaftsvertrag by Anja Klein
Cover of the book Sherlock Holmes - A Portrayal of the Greatest Detective of All Time by Anja Klein
Cover of the book Religiöse Grundlagen der anthroposophischen Medizin by Anja Klein
Cover of the book Das Tagebuch 'Eulalio Ceballos Suárez' by Anja Klein
Cover of the book Carl Schmitt und der globale Ausnahmezustand - Zur Aktualität einer etatistischen Theorie by Anja Klein
Cover of the book Geschichte und Rahmenbedingungen der Umweltverträglichkeitsprüfung in Österreich by Anja Klein
Cover of the book Kritische Analyse eines pädagogisch-psychologischen Gutachtens by Anja Klein
Cover of the book Kulturanalyse: Christusmensch statt Identitätslücke by Anja Klein
Cover of the book 'Gorillas im Nebel' - Eine Untersuchung hinsichtlich des Mediums Film in der Wissenschaft und der Rolle der Frau in der Primatologie by Anja Klein
Cover of the book Wie lassen sich die Aktienanteile von Privatinvestoren steigern? by Anja Klein
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy