Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Signatur im Privatrecht

Nonfiction, Reference & Language, Law, Media & the Law
Cover of the book Anwendungsmöglichkeiten der elektronischen Signatur im Privatrecht by Fred Pendelin, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Fred Pendelin ISBN: 9783638226394
Publisher: GRIN Verlag Publication: August 1, 2003
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Fred Pendelin
ISBN: 9783638226394
Publisher: GRIN Verlag
Publication: August 1, 2003
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Fakultät II: Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Internetrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet hat in den letzten Jahren durch einen fortwährenden Siegeszug auf sich aufmerksam gemacht und durch die vielfältigen Möglichkeiten eine ständig wachsende Zahl von Nutzern generiert. Neben der Möglichkeit der Informationsbeschaffung nehmen viele Menschen auch mehr und mehr die Möglichkeit im Internet einzukaufen wahr, nicht zuletzt weil damit eine erhebliche Zeit- und meistens auch Kostenersparnis einhergehen. Der stetige Zuwachs im Bereich des E-Commerce erstreckt sich nicht nur auf den Business to Consumer Bereich (kurz: B2C) sondern auch auf den Handel der Unternehmen untereinander, dem Business to Business Sektor (kurz : B2B), wo über verschiedene Internet Portale unter anderem Rohstoffe und Vorprodukte gehandelt werden. Mit der stetig wachsenden Zahl der elektronischen Rechts- und Geschäftsvorfälle, die nicht nur auf das Internet begrenzt sind, stellte sich immer häufiger die Frage nach der Sicherheit elektronischer Vertragsabschlüsse auf der einen und der Rechtsgültigkeit dieser Verträge auf der anderen Seite. Problematisch war hauptsächlich, dass sich die bisher zu Vertragsabschlüssen übliche Unterschrift nicht im neuen Medium Internet anwenden lässt. Die eigenhändige Unterschrift gilt als weitgehend fälschungssicher, sie lässt sich jedoch nicht in den neuen Medien einsetzen, da hier der Schutz vor Missbrauch nicht gewährleistet wäre. Eine einmal eingescannte Unterschrift könnte z.B. elektronisch beliebig oft vervielfältigt werden, ohne dass der Empfänger der Urkunde dies erkennen könnte. Aus den beschriebenen Rechtsunsicherheiten ergab sich ein zunehmender Handlungsbedarf, der, in mehreren Etappen, zum Gesetz über Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen1 (Signaturgesetz - SigG) in seiner heutigen Form führte. In diesem Gesetz sind allerdings nur die technischen Vorraussetzungen für elektronische Signaturen definiert, die den Geschäftsschluss über das Internet, bzw. generell auf elektronischen Wege einfacher und vor allem sicherer gestalten und somit die Entwicklung im Bereich des E-Commerce beschleunigen sollen. 1 BGBl I 2001, 876.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1,3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Fakultät II: Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Internetrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet hat in den letzten Jahren durch einen fortwährenden Siegeszug auf sich aufmerksam gemacht und durch die vielfältigen Möglichkeiten eine ständig wachsende Zahl von Nutzern generiert. Neben der Möglichkeit der Informationsbeschaffung nehmen viele Menschen auch mehr und mehr die Möglichkeit im Internet einzukaufen wahr, nicht zuletzt weil damit eine erhebliche Zeit- und meistens auch Kostenersparnis einhergehen. Der stetige Zuwachs im Bereich des E-Commerce erstreckt sich nicht nur auf den Business to Consumer Bereich (kurz: B2C) sondern auch auf den Handel der Unternehmen untereinander, dem Business to Business Sektor (kurz : B2B), wo über verschiedene Internet Portale unter anderem Rohstoffe und Vorprodukte gehandelt werden. Mit der stetig wachsenden Zahl der elektronischen Rechts- und Geschäftsvorfälle, die nicht nur auf das Internet begrenzt sind, stellte sich immer häufiger die Frage nach der Sicherheit elektronischer Vertragsabschlüsse auf der einen und der Rechtsgültigkeit dieser Verträge auf der anderen Seite. Problematisch war hauptsächlich, dass sich die bisher zu Vertragsabschlüssen übliche Unterschrift nicht im neuen Medium Internet anwenden lässt. Die eigenhändige Unterschrift gilt als weitgehend fälschungssicher, sie lässt sich jedoch nicht in den neuen Medien einsetzen, da hier der Schutz vor Missbrauch nicht gewährleistet wäre. Eine einmal eingescannte Unterschrift könnte z.B. elektronisch beliebig oft vervielfältigt werden, ohne dass der Empfänger der Urkunde dies erkennen könnte. Aus den beschriebenen Rechtsunsicherheiten ergab sich ein zunehmender Handlungsbedarf, der, in mehreren Etappen, zum Gesetz über Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen1 (Signaturgesetz - SigG) in seiner heutigen Form führte. In diesem Gesetz sind allerdings nur die technischen Vorraussetzungen für elektronische Signaturen definiert, die den Geschäftsschluss über das Internet, bzw. generell auf elektronischen Wege einfacher und vor allem sicherer gestalten und somit die Entwicklung im Bereich des E-Commerce beschleunigen sollen. 1 BGBl I 2001, 876.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Jugendliche - Kinder einer politikfernen Freizeit- und Spaßgesellschaft by Fred Pendelin
Cover of the book Metropolisierung der Erde - Aktuelle Prozesse und Trends by Fred Pendelin
Cover of the book Antonio de Nebrija und die Gramática de la Lengua Castellana by Fred Pendelin
Cover of the book Umgang mit Kurzgeschichten im Unterricht der Sekundarstufe I by Fred Pendelin
Cover of the book Die Millenniumsentwicklungsziele und ihr Bezug zu Wasser by Fred Pendelin
Cover of the book Produktionsorientierte Annäherung an ein expressionistisches Gedicht von Alfred Wolfenstein - 'Städter' in der Sekundarstufe I eines Gymnasiums (7. Klasse) by Fred Pendelin
Cover of the book Glatzenpflege im Rahmen der Jugendarbeit? Das Für und Wider der Akzeptierenden Jugendarbeit im Umgang mit rechtsextremen Jugendlichen by Fred Pendelin
Cover of the book Bürgertum und Kino zu Beginn des 20. Jahrhunderts by Fred Pendelin
Cover of the book Herstellen einer Kupferrohrpressverbindung (Unterweisung Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) by Fred Pendelin
Cover of the book Empirische Analyse der Mitarbeiterbindung am Beispiel der Firma X AG by Fred Pendelin
Cover of the book Der Einfluss von Instagram auf jugendliche Mädchen und Jungen by Fred Pendelin
Cover of the book Rechtliche Probleme der Kabeleinspeisung von Rundfunkprogrammen by Fred Pendelin
Cover of the book Das Leben von Max Weber by Fred Pendelin
Cover of the book Der Arion-Mythos in der Antike und der deutschen Frühromantik by Fred Pendelin
Cover of the book Mediennutzung Jungendlicher: Virtuelle Identitätskonstruktionen im Internet by Fred Pendelin
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy