Geschichte und Strategie der Jesuitenmission in China Ende sechzehntes bis Mitte siebzehntes Jahrhundert

Nonfiction, Religion & Spirituality, Reference, History
Cover of the book Geschichte und Strategie der Jesuitenmission in China Ende sechzehntes bis Mitte siebzehntes Jahrhundert by Sara Stöcklin, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Sara Stöcklin ISBN: 9783638556743
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 17, 2006
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Sara Stöcklin
ISBN: 9783638556743
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 17, 2006
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Universität Basel (Theologische Fakultät), Veranstaltung: Christentumsgeschichte von Asien, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Christentum in China blickt auf eine lange Geschichte zurück, in der sich Blüte- und Verfolgungszeiten stetig abwechselten. Verschiedene Herrscherdynastien förderten, unterdrückten oder ignorierten die im 7. Jahrhundert durch Nestorianer oder im 13. Jahrhundert durch Franziskaner und Dominikaner entstandenen christlichen Minderheiten. Nach einer längeren Pause der Missionstätigkeit fanden die Jesuiten 1583 Eingang in China und versuchten, insbesondere die Oberschicht der Bevölkerung durch weitgehende kulturelle Anpassung für das Christentum zu gewinnen. Dieses Vorgehen, Akkommodation genannt, führte nicht zum gewünschten Erfolg, sondern endete in Misstrauen und Verfolgung gegenüber den Missionaren und ihrer Botschaft. In der vorliegenden Arbeit wird die Geschichte und Strategie der beginnenden Jesuitenmission in China untersucht. Es wird dabei der Zeitraum von 1583 bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts berücksichtigt und ein besonderes Augenmerk auf Matteo Ricci gerichtet, den Pionier und Protagonisten der Akkommodation. Ebenfalls viel Raum einnehmen soll die Perspektive chinesischer Sympathisanten und Gegner des Christentums. Nach einem historischen Abriss, der auch die Entwicklung der Akkommodationsstrategie enthält, wird auf den Misserfolg des Projekts eingegangen, bevor einige exemplarische Missverständnisse zwischen Jesuiten und Chinesen erläutert werden. Abschliessend soll versucht werden, aus den Ergebnissen der Untersuchung einige Schlüsse für die Missionswissenschaft und die noch immer aktuelle Frage der kulturellen Anpassung zu ziehen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Universität Basel (Theologische Fakultät), Veranstaltung: Christentumsgeschichte von Asien, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Christentum in China blickt auf eine lange Geschichte zurück, in der sich Blüte- und Verfolgungszeiten stetig abwechselten. Verschiedene Herrscherdynastien förderten, unterdrückten oder ignorierten die im 7. Jahrhundert durch Nestorianer oder im 13. Jahrhundert durch Franziskaner und Dominikaner entstandenen christlichen Minderheiten. Nach einer längeren Pause der Missionstätigkeit fanden die Jesuiten 1583 Eingang in China und versuchten, insbesondere die Oberschicht der Bevölkerung durch weitgehende kulturelle Anpassung für das Christentum zu gewinnen. Dieses Vorgehen, Akkommodation genannt, führte nicht zum gewünschten Erfolg, sondern endete in Misstrauen und Verfolgung gegenüber den Missionaren und ihrer Botschaft. In der vorliegenden Arbeit wird die Geschichte und Strategie der beginnenden Jesuitenmission in China untersucht. Es wird dabei der Zeitraum von 1583 bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts berücksichtigt und ein besonderes Augenmerk auf Matteo Ricci gerichtet, den Pionier und Protagonisten der Akkommodation. Ebenfalls viel Raum einnehmen soll die Perspektive chinesischer Sympathisanten und Gegner des Christentums. Nach einem historischen Abriss, der auch die Entwicklung der Akkommodationsstrategie enthält, wird auf den Misserfolg des Projekts eingegangen, bevor einige exemplarische Missverständnisse zwischen Jesuiten und Chinesen erläutert werden. Abschliessend soll versucht werden, aus den Ergebnissen der Untersuchung einige Schlüsse für die Missionswissenschaft und die noch immer aktuelle Frage der kulturellen Anpassung zu ziehen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Elias' Theorie der Etablierten-Außenseiter-Beziehungen als kritisches Gegenmodell zur Kulturtheorie Hofstedes by Sara Stöcklin
Cover of the book Struktur und Erfolgsfaktoren international tätiger indischer Grßunternehmen by Sara Stöcklin
Cover of the book Die Wandlung der Beziehung zwischen Männern und Frauen. Eine Analyse von Norbert Elias' 'Über den Prozess der Zivilisation' by Sara Stöcklin
Cover of the book FOUCAULT und die Begriffe Macht und Widerstand by Sara Stöcklin
Cover of the book Customer Lifetime Value. Was ist ein Kunde wert? by Sara Stöcklin
Cover of the book Ausfüllen einer EU-Standard-Überweisung anhand einer Rechnung (Unterweisung Bankkaufmann / -kauffrau) by Sara Stöcklin
Cover of the book Definition und Darstellung der Periode des Austrofaschismus by Sara Stöcklin
Cover of the book Hobbes Staatsphilosophie by Sara Stöcklin
Cover of the book Die Berufsethik der Steuerberater by Sara Stöcklin
Cover of the book Stress als psychophysiologisches Phänomen - Verlust der Körperwahrnehmung durch alltagsbedingten Stress by Sara Stöcklin
Cover of the book Kindliche Aphasien by Sara Stöcklin
Cover of the book Break-even-Analyse als führungsunterstützendes Instrument by Sara Stöcklin
Cover of the book Ungleichheit von Wohlstand und Lebensqualität by Sara Stöcklin
Cover of the book Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod by Sara Stöcklin
Cover of the book Medical tourism in India. A critical evaluation by Sara Stöcklin
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy