Johannes der Täufer in der 'Logienquelle'

Das Bild des Täufers in sich bei Matthäus und Lukas über Markus hinaus gleichenden Darstellungen

Nonfiction, Religion & Spirituality, Bible & Bible Studies
Cover of the book Johannes der Täufer in der 'Logienquelle' by Ferenc Herzig, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Ferenc Herzig ISBN: 9783640779482
Publisher: GRIN Verlag Publication: December 17, 2010
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Ferenc Herzig
ISBN: 9783640779482
Publisher: GRIN Verlag
Publication: December 17, 2010
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,0, Universität Leipzig (Institut für Neutestamentliche Wissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar 'Johannes der Täufer', Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Seminararbeit, die sich einem der herausragenden Charaktere des Neuen Testaments widmet, steht am Anfang vor im wesentlichen zwei Überlegungen: innerhalb welcher Darstellung - gesetzt, es gibt derer verschiedene - nimmt der Leser die portraitierte Figur aus welchen Gründen wahr und wodurch ragt sie generell und im allgemeinen aus ihrem Kontext heraus. Bei der Frage nach der Darstellung hat es sich diese Arbeit zum Ziel gemacht, das Bild Johannes des Täufers aus der landläufig 'Logienquelle' genannten, bis dato allerdings noch nicht erwiesenen Q-Hypothese herauszuarbeiten, um es aus zweierlei Richtungen zu befragen: auf welchem Fundament steht die sogenannte 'Logienquelle' und worin liegen die bis heute begründeten Zweifel an ihrer Voraussetzung? Denn es ist keineswegs so, wie der Erlanger Neutestamentler P. Pilhofer in seinem Repetitorium - sicherlich stark verkürzt - gleich im ersten Satz seiner Darstellung den Studierenden Glauben machen will: 'Wenige Probleme der neutestamentlichen Wissenschaft sind in so überzeugender Weise gelöst worden wie die synoptische Frage'. Vielmehr muß man Pilhofer schon nach einer kursorischen Sichtung der gegenwärtigen Forschungsliteratur wenigstens die Ermunterung M.S. Goodacres entgegenhalten, daß aus seiner Sicht 'students who were introduced to Q at an early stage in their university education might enjoy hearing news of a different view. The brighter students, those with inquiring minds, will no doubt enjoy examining the evidence to see whether the Q hypotheses is indeed the best opinion, or whether this might be an occasion for using Occam's Razor'. Also wird sich diese Arbeit darum bemühen, im Spannungsbogen Pilhofer - Goodacre auf der anderen Seite ein möglichst genaues Bild des jüdisch-christlichen Propheten par excellence mit 'für die Entstehung des Christentums [...] entscheidender Bedeutung' zu zeichnen, um Johannes dem Täufer, in dem die Kirche vielleicht sogar das personifizierte Kontinuum von Altem und Neuen Testament erblicken kann, 'in bei Matthäus und Lukas sich über Markus hinaus gleichenden Darstellungen' gerecht zu werden. Denn es muß bei aller Kritik an 'Q' wunder nehmen, wie wichtig den beiden Evangelisten diese Tradition war, so daß sie sich vielleicht unerwartet stark bei sowohl Mt als auch Lk mit frappierenden Ähnlichkeiten niederschlägt. Daß dies kein Zufall sein kann und also einer genauen Betrachtung bedarf, soll die hermeneutische Grundlage und Prämisse dieser Arbeit sein.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, Note: 1,0, Universität Leipzig (Institut für Neutestamentliche Wissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar 'Johannes der Täufer', Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Seminararbeit, die sich einem der herausragenden Charaktere des Neuen Testaments widmet, steht am Anfang vor im wesentlichen zwei Überlegungen: innerhalb welcher Darstellung - gesetzt, es gibt derer verschiedene - nimmt der Leser die portraitierte Figur aus welchen Gründen wahr und wodurch ragt sie generell und im allgemeinen aus ihrem Kontext heraus. Bei der Frage nach der Darstellung hat es sich diese Arbeit zum Ziel gemacht, das Bild Johannes des Täufers aus der landläufig 'Logienquelle' genannten, bis dato allerdings noch nicht erwiesenen Q-Hypothese herauszuarbeiten, um es aus zweierlei Richtungen zu befragen: auf welchem Fundament steht die sogenannte 'Logienquelle' und worin liegen die bis heute begründeten Zweifel an ihrer Voraussetzung? Denn es ist keineswegs so, wie der Erlanger Neutestamentler P. Pilhofer in seinem Repetitorium - sicherlich stark verkürzt - gleich im ersten Satz seiner Darstellung den Studierenden Glauben machen will: 'Wenige Probleme der neutestamentlichen Wissenschaft sind in so überzeugender Weise gelöst worden wie die synoptische Frage'. Vielmehr muß man Pilhofer schon nach einer kursorischen Sichtung der gegenwärtigen Forschungsliteratur wenigstens die Ermunterung M.S. Goodacres entgegenhalten, daß aus seiner Sicht 'students who were introduced to Q at an early stage in their university education might enjoy hearing news of a different view. The brighter students, those with inquiring minds, will no doubt enjoy examining the evidence to see whether the Q hypotheses is indeed the best opinion, or whether this might be an occasion for using Occam's Razor'. Also wird sich diese Arbeit darum bemühen, im Spannungsbogen Pilhofer - Goodacre auf der anderen Seite ein möglichst genaues Bild des jüdisch-christlichen Propheten par excellence mit 'für die Entstehung des Christentums [...] entscheidender Bedeutung' zu zeichnen, um Johannes dem Täufer, in dem die Kirche vielleicht sogar das personifizierte Kontinuum von Altem und Neuen Testament erblicken kann, 'in bei Matthäus und Lukas sich über Markus hinaus gleichenden Darstellungen' gerecht zu werden. Denn es muß bei aller Kritik an 'Q' wunder nehmen, wie wichtig den beiden Evangelisten diese Tradition war, so daß sie sich vielleicht unerwartet stark bei sowohl Mt als auch Lk mit frappierenden Ähnlichkeiten niederschlägt. Daß dies kein Zufall sein kann und also einer genauen Betrachtung bedarf, soll die hermeneutische Grundlage und Prämisse dieser Arbeit sein.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Der Taj Mahal in Agra by Ferenc Herzig
Cover of the book Das Menschenbild und Krankheitsverständnis in den Konzepten der Validation und des Dementia Care Mapping by Ferenc Herzig
Cover of the book Burnout. Modekrankheit oder lebensgefährliche Depression? by Ferenc Herzig
Cover of the book Die Sinnperspektive 'Soziales Miteinander' nach KURZ by Ferenc Herzig
Cover of the book Gewalt und Aggression in der Schule by Ferenc Herzig
Cover of the book Impulse für das Berufsbild Physiotherapie - Wiederbelebung bewegungs- und hydrotherapeutischer Ansätze in der Epoche der Aufklärung by Ferenc Herzig
Cover of the book Addressing Regulatory Gaps in Relation to the Environmental Issues Arising from Offshore Oil and Gas Activities in the Arctic by Ferenc Herzig
Cover of the book Das Jahrhundert der Chirurgen by Ferenc Herzig
Cover of the book Rhetorik in der Politik - Ausschnitte - by Ferenc Herzig
Cover of the book Das Erstgespräch in der psychologischen Beratung by Ferenc Herzig
Cover of the book Was leisten Pflegediagnosen? - Der Pflegeprozess by Ferenc Herzig
Cover of the book Partizipationspotenziale im Rahmen von Kinder- und Jugendparlamenten by Ferenc Herzig
Cover of the book Die Fröbelschen Kindergärten - Der Zusammenhang zwischen Erziehung und Revolution by Ferenc Herzig
Cover of the book Leonardo Salviati und die Accademia della Crusca by Ferenc Herzig
Cover of the book Das erziehungsbedürftige Kind - ein unbeschriebens Blatt by Ferenc Herzig
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy