Eigenständigkeit, Lernentwicklungsbericht und Kompetenz - Momente eines 'anderen' Unterrichts

Momente eines 'anderen' Unterrichts

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Educational Theory, Educational Psychology
Cover of the book Eigenständigkeit, Lernentwicklungsbericht und Kompetenz - Momente eines 'anderen' Unterrichts by Holger Vos, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Holger Vos ISBN: 9783638328333
Publisher: GRIN Verlag Publication: November 27, 2004
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Holger Vos
ISBN: 9783638328333
Publisher: GRIN Verlag
Publication: November 27, 2004
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: gut, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht erst seit PISA wurde Schule kritisiert und es wurden Verbesserungsvorschläge gemacht. Doch nach PISA und anderen Tests wurden Rufe nach einem `anderen´ Unterricht, nach einer `anderen´ Schule laut. Der amerikanische Psychologe H. Gardner kritisiert die Schule auf Grund von psychologischen Tests und darauf bezogenen Theorien und formuliert die provokante These, dass die Schule in den meisten Fällen versagen würde - auch dort, wo sie erfolgreich zu sein scheine. Da Deutschland und die USA im internationalen Vergleich relativ ähnliche Ergebnisse zeigten - beide Länder waren zumeist im Mittelfeld -, können wir schließen, dass Gardners Theorie und Schlussfolgerungen auch für deutsche Schulen gelten können. Der Kern seiner Verbesserungsvorschläge ist die Forderung nach dem sog. selbstregulierten Lernen, wie auch das Deutsche PISA-Konsortium die Eigenständigkeit und Reflexivität beim Lernprozess als bedeutsam erachtet. Doch wie soll ein Unterricht aussehen, der dieser Forderung nachzukommen hat, und wie eine Schule, in der ein solcher Unterricht stattfinden soll? Was tun die Schüler in diesem Unterricht, und was die Lehrperson? Welche Kompetenzen benötigen sie? Unabdingbar scheint ein didaktisches Modell, das den Aspekten der Eigenständigkeit genüge leistet. Eigenständiges bzw. selbstreguliertes Lernen bedeutet auch individuelles Lernen - wie plant die Lehrperson den Unterricht für 25 Schüler, die individuell gefördert werden sollen? Und wie beurteilt sie die Leistungen? Die Lernentwicklungsberichte erweisen sich nun als hilfreiche Werkzeuge. Die vorliegende Ausarbeitung versucht, eine Skizze eines Unterrichts zu entwerfen, der `anders´ ist, der womöglich den aktuellen Forderungen entspricht. Es wird sich zeigen, dass das Moment der Eigenständigkeit für den Unterricht und für das Lernen sehr wichtig ist und dass Lernentwicklungsberichte (im folgenden kurz LEB genannt) und Eigenständigkeit sich gegenseitig erfordern. Nachdem Gardners Kritik und seine Theorie erläutert worden sind, sollen Bestandteile seines Schulkonzeptes vorgestellt werden, allen voran das unterrichtliche Setting des Lehrlingsverhältnisses. Dann soll aufgezeigt werden, auf welche Weise der Unterricht im Sinne der Eigenständigkeit geplant werden soll. Die LEB spielen hierbei eine bedeutsame Rolle.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: gut, Universität Vechta; früher Hochschule Vechta, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht erst seit PISA wurde Schule kritisiert und es wurden Verbesserungsvorschläge gemacht. Doch nach PISA und anderen Tests wurden Rufe nach einem `anderen´ Unterricht, nach einer `anderen´ Schule laut. Der amerikanische Psychologe H. Gardner kritisiert die Schule auf Grund von psychologischen Tests und darauf bezogenen Theorien und formuliert die provokante These, dass die Schule in den meisten Fällen versagen würde - auch dort, wo sie erfolgreich zu sein scheine. Da Deutschland und die USA im internationalen Vergleich relativ ähnliche Ergebnisse zeigten - beide Länder waren zumeist im Mittelfeld -, können wir schließen, dass Gardners Theorie und Schlussfolgerungen auch für deutsche Schulen gelten können. Der Kern seiner Verbesserungsvorschläge ist die Forderung nach dem sog. selbstregulierten Lernen, wie auch das Deutsche PISA-Konsortium die Eigenständigkeit und Reflexivität beim Lernprozess als bedeutsam erachtet. Doch wie soll ein Unterricht aussehen, der dieser Forderung nachzukommen hat, und wie eine Schule, in der ein solcher Unterricht stattfinden soll? Was tun die Schüler in diesem Unterricht, und was die Lehrperson? Welche Kompetenzen benötigen sie? Unabdingbar scheint ein didaktisches Modell, das den Aspekten der Eigenständigkeit genüge leistet. Eigenständiges bzw. selbstreguliertes Lernen bedeutet auch individuelles Lernen - wie plant die Lehrperson den Unterricht für 25 Schüler, die individuell gefördert werden sollen? Und wie beurteilt sie die Leistungen? Die Lernentwicklungsberichte erweisen sich nun als hilfreiche Werkzeuge. Die vorliegende Ausarbeitung versucht, eine Skizze eines Unterrichts zu entwerfen, der `anders´ ist, der womöglich den aktuellen Forderungen entspricht. Es wird sich zeigen, dass das Moment der Eigenständigkeit für den Unterricht und für das Lernen sehr wichtig ist und dass Lernentwicklungsberichte (im folgenden kurz LEB genannt) und Eigenständigkeit sich gegenseitig erfordern. Nachdem Gardners Kritik und seine Theorie erläutert worden sind, sollen Bestandteile seines Schulkonzeptes vorgestellt werden, allen voran das unterrichtliche Setting des Lehrlingsverhältnisses. Dann soll aufgezeigt werden, auf welche Weise der Unterricht im Sinne der Eigenständigkeit geplant werden soll. Die LEB spielen hierbei eine bedeutsame Rolle.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Leistungsmotivation und die Rolle des Lehrenden by Holger Vos
Cover of the book Einer ist euer Lehrer: Christus by Holger Vos
Cover of the book Im Anfang war die Poesie by Holger Vos
Cover of the book Der Briefwechsel der westdeutschen und polnischen Bischöfe 1965 by Holger Vos
Cover of the book Interkulturalität und Soziale Arbeit by Holger Vos
Cover of the book Der schweizerische Bürger - zwischen direkter Demokratie und den Verbänden by Holger Vos
Cover of the book Vereine als (Re-) Produzenten sozialen Kapitals by Holger Vos
Cover of the book Cur deus homo? Das Versöhnungmodell des Anselm von Canterbury by Holger Vos
Cover of the book Paul Celan und das hermetische Gedicht by Holger Vos
Cover of the book Los consumos culturales. Acercamientos teóricos y empíricos desde los jóvenes universitarios del oriente cubano by Holger Vos
Cover of the book Der Film als Einfühlungsobjekt. Von der durchlässigen Leinwand zur aufgebrochenen Haut by Holger Vos
Cover of the book Das Krankheitsverständnis im Islam und daraus resultierendes pflegerisches Handeln by Holger Vos
Cover of the book Rechtschreibreform und Öffentlichkeit in Österreich zwischen 1986 und 1994 by Holger Vos
Cover of the book Caritas in veritate - ein Überblick by Holger Vos
Cover of the book Monets 'Le Dejeuner' by Holger Vos
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy