Die Ethik bei Aquin und Ockham mit Rücksicht auf Glücksvorstellungen

Nonfiction, Religion & Spirituality, Philosophy, Medieval
Cover of the book Die Ethik bei Aquin und Ockham mit Rücksicht auf Glücksvorstellungen by Jasmin Weitzel, GRIN Verlag
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Author: Jasmin Weitzel ISBN: 9783638313957
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 10, 2004
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Jasmin Weitzel
ISBN: 9783638313957
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 10, 2004
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1,7, Justus-Liebig-Universität Gießen (Zentrum für Philosophie und Wissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die mittelalterliche Philosophie, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn unserer Betrachtungen steht die Karolingische Renaissance durch Karl den Großen (742-814). 787 verfügt Karl der Große in der 'Epistula Litteris Colendis' die Einrichtung von Schulen an allen Klöstern und Domstiften. Dies ist eine wichtige Grundlage, damit sich Philosophen (Theologen) wie Aquin und Ockham überhaupt herausbilden können. An den Schulen können Geistliche und einflussreiche Laien die 'artes magicae' (die sieben dunklen Künste), die 'artes liberales' (die sieben freien Künste) und die 'artes mechanicae' (die sieben Künste des Handwerks) studieren. Die sieben dunklen Künste haben auch den Beinamen 'die Verbotenen'. Die Studenten lernen hier die Künste der 'geomantia' (Erde), der 'hydromantia' (Wasser), der 'aeromantia' (Luft), der 'pyromantia' (Feuer), der 'nigramantia' (Dunkel), der 'chiromantia' (Hand) und der 'spatulamantia' (Schulterblatt' kennen. Die sieben freien Künste untergliedern sich in die 'artes reales' (Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie) und die 'artes formales' (Grammatik, Rhetorik, Dialektik). Die sieben Künste des Handwerks tragen auch den Beinamen 'die Geschmähten'. Die Studenten lernen hier 'lanificium' (Wollarbeit), 'armatura' (Waffenbau), 'navigatio' (Handel), 'agricultura' (Ackerbau), 'venatio' (Jagd), 'medicina' (Medizin) und 'theatrica' (Schauspiel) kennen und nutzen. Die Scholastik beginnt im 8. und 9. Jahrhundert mit der Vorscholastik. Ein wichtiger vorscholastischer Denker ist Johannes Scotus Eriugena (810-877). Aus der Vorscholastik entwickelt sich zum einen die Mystik mit Bernhard von Clairvaux (1090/91-1154) und die Frühscholastik (10-12 Jh.) mit Denkern wie Anselm von Canterbury (1033-1109), Petrus Abaelard (1079-1142) und Rocellinus (1050-1124). Der Vorscholastik folgt die Hochscholastik im 13. Jh. Wichtige Denker sind hier Bonaventura (1221-1274), Meister Eckhart (1260-1327), Dante (1265-1321) und Roger Bacon (1215-1295). Außerdem die Denker, welche von Ockham unter 'via antiqua' eingestuft werden wie Albertus Magnus (1193-1280), welcher auch Lehrer von Aquin war, Thomas von Aquin (1225-1274) und Johannes Duns Scotus (1265-1308). Aquin versucht als einer der Ersten die wissenschaftliche Lehre Aristoteles' (Naturwissenschaft) mit dem christlichen Glauben zu verbinden. Dadurch kann im 19. Jh. der 'Neuthomismus' entstehen. Man kann sagen, dass die Lehre von Thomas von Aquin zur 'Philosophie' der katholischen Kirche wird. [...]

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1,7, Justus-Liebig-Universität Gießen (Zentrum für Philosophie und Wissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die mittelalterliche Philosophie, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn unserer Betrachtungen steht die Karolingische Renaissance durch Karl den Großen (742-814). 787 verfügt Karl der Große in der 'Epistula Litteris Colendis' die Einrichtung von Schulen an allen Klöstern und Domstiften. Dies ist eine wichtige Grundlage, damit sich Philosophen (Theologen) wie Aquin und Ockham überhaupt herausbilden können. An den Schulen können Geistliche und einflussreiche Laien die 'artes magicae' (die sieben dunklen Künste), die 'artes liberales' (die sieben freien Künste) und die 'artes mechanicae' (die sieben Künste des Handwerks) studieren. Die sieben dunklen Künste haben auch den Beinamen 'die Verbotenen'. Die Studenten lernen hier die Künste der 'geomantia' (Erde), der 'hydromantia' (Wasser), der 'aeromantia' (Luft), der 'pyromantia' (Feuer), der 'nigramantia' (Dunkel), der 'chiromantia' (Hand) und der 'spatulamantia' (Schulterblatt' kennen. Die sieben freien Künste untergliedern sich in die 'artes reales' (Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie) und die 'artes formales' (Grammatik, Rhetorik, Dialektik). Die sieben Künste des Handwerks tragen auch den Beinamen 'die Geschmähten'. Die Studenten lernen hier 'lanificium' (Wollarbeit), 'armatura' (Waffenbau), 'navigatio' (Handel), 'agricultura' (Ackerbau), 'venatio' (Jagd), 'medicina' (Medizin) und 'theatrica' (Schauspiel) kennen und nutzen. Die Scholastik beginnt im 8. und 9. Jahrhundert mit der Vorscholastik. Ein wichtiger vorscholastischer Denker ist Johannes Scotus Eriugena (810-877). Aus der Vorscholastik entwickelt sich zum einen die Mystik mit Bernhard von Clairvaux (1090/91-1154) und die Frühscholastik (10-12 Jh.) mit Denkern wie Anselm von Canterbury (1033-1109), Petrus Abaelard (1079-1142) und Rocellinus (1050-1124). Der Vorscholastik folgt die Hochscholastik im 13. Jh. Wichtige Denker sind hier Bonaventura (1221-1274), Meister Eckhart (1260-1327), Dante (1265-1321) und Roger Bacon (1215-1295). Außerdem die Denker, welche von Ockham unter 'via antiqua' eingestuft werden wie Albertus Magnus (1193-1280), welcher auch Lehrer von Aquin war, Thomas von Aquin (1225-1274) und Johannes Duns Scotus (1265-1308). Aquin versucht als einer der Ersten die wissenschaftliche Lehre Aristoteles' (Naturwissenschaft) mit dem christlichen Glauben zu verbinden. Dadurch kann im 19. Jh. der 'Neuthomismus' entstehen. Man kann sagen, dass die Lehre von Thomas von Aquin zur 'Philosophie' der katholischen Kirche wird. [...]

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