Das Lernfeldkonzept mit seinen Leitzielen und didaktischen Gestaltungsprinzipien für den Berufsschulunterricht

Möglichkeiten und Grenzen zur Förderung beruflichen Lernens

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching
Cover of the book Das Lernfeldkonzept mit seinen Leitzielen und didaktischen Gestaltungsprinzipien für den Berufsschulunterricht by Mirjam Scholz, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Mirjam Scholz ISBN: 9783640416820
Publisher: GRIN Verlag Publication: September 2, 2009
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Mirjam Scholz
ISBN: 9783640416820
Publisher: GRIN Verlag
Publication: September 2, 2009
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Universität Duisburg-Essen (Institut für Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzen Jahrzehnten hat es weitreichende Veränderungen im deutschen Beschäftigungssystem gegeben. Im der Ausbildung von jungen Arbeitskräften wird mittlerweile eine Vermittlung von Schlüsselqualifikationen erwartet auch von Seiten der Berufsschule, die sie als ausgelernte Kraft mit in den Beruf bringen sollen. Somit hat eine Förderung der Handlungskompetenz im beruflichen Lernen sehr an Gewicht gewonnen. Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Neuordnungen der Ausbildungsberufe, um sich den Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt anzupassen. Die Anforderungen an den Arbeitnehmer hatten sich verändert, so musste auch die Schule bzw. die Berufsausbildung, ausgehend von ihrem Bildungsauftrag, dazu angepasst bzw. umstrukturiert werden, so dass sie den gegeben Anforderungen entspricht, um qualifizierte Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt zu produzieren. Das bisherige Ausbildungssystem war an seine Grenzen gelangt, daher entwickelte die Kultusministerkonferenz des Bundes ein Model als Antwort auf die veränderten Bedingungen und Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einem anhaltenden Strukturwandel. Um diesen Wandel zu bewältigen, zu nutzen und mitzugestalten, ist ein lebenslanges Lernen erforderlich. Es werden hohe Anforderungen an alle Organisationen im Bildungsbereich gestellt und der Organisationsgrad der Arbeit steigt stetig. Um dies zu fördern wird der Unterricht in der Berufsausbildung nun handlungsorientiert gestaltet. Laut der Rahmenvereinbarung der KMK ist die berufliche Bildung einem doppelten Ziel verpflichtet: • Die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler in sozialer Verantwortung soll gefördert werden. • Es soll eine Qualifizierung zur Ausübung eines Berufs stattfinden, d.h. für Tätigkeiten, die aktuell auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden oder für die ein Bedarf erwartet wird • Gefordert wird nicht der Erwerb 'trägen Wissens', sondern die Lehr-Lern-Arrangements sollen den Erwerb von 'intelligentem, anwendungsfähigem Wissen' / 'Strukturwissen' ermöglichen Früher wollte man mit dem Unterricht Inhalte vermitteln und Lernziele erreichen, heute dagegen möchte man, dass Schülerinnen und Schüler Kompetenzen entwickeln. Die Lernfeldkonzeption setzt somit an den Kritikpunkten des Dualen Systems an. Und hier setzt dann auch meine Leitfrage der Hausarbeit an: Sind lernfeldorientierte Curricula denn überhaupt geeignet, um das aufgetretene Berufsbildungsproblem zu beheben?

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Universität Duisburg-Essen (Institut für Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzen Jahrzehnten hat es weitreichende Veränderungen im deutschen Beschäftigungssystem gegeben. Im der Ausbildung von jungen Arbeitskräften wird mittlerweile eine Vermittlung von Schlüsselqualifikationen erwartet auch von Seiten der Berufsschule, die sie als ausgelernte Kraft mit in den Beruf bringen sollen. Somit hat eine Förderung der Handlungskompetenz im beruflichen Lernen sehr an Gewicht gewonnen. Im Laufe der Jahre gab es zahlreiche Neuordnungen der Ausbildungsberufe, um sich den Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt anzupassen. Die Anforderungen an den Arbeitnehmer hatten sich verändert, so musste auch die Schule bzw. die Berufsausbildung, ausgehend von ihrem Bildungsauftrag, dazu angepasst bzw. umstrukturiert werden, so dass sie den gegeben Anforderungen entspricht, um qualifizierte Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt zu produzieren. Das bisherige Ausbildungssystem war an seine Grenzen gelangt, daher entwickelte die Kultusministerkonferenz des Bundes ein Model als Antwort auf die veränderten Bedingungen und Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich in einem anhaltenden Strukturwandel. Um diesen Wandel zu bewältigen, zu nutzen und mitzugestalten, ist ein lebenslanges Lernen erforderlich. Es werden hohe Anforderungen an alle Organisationen im Bildungsbereich gestellt und der Organisationsgrad der Arbeit steigt stetig. Um dies zu fördern wird der Unterricht in der Berufsausbildung nun handlungsorientiert gestaltet. Laut der Rahmenvereinbarung der KMK ist die berufliche Bildung einem doppelten Ziel verpflichtet: • Die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler in sozialer Verantwortung soll gefördert werden. • Es soll eine Qualifizierung zur Ausübung eines Berufs stattfinden, d.h. für Tätigkeiten, die aktuell auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden oder für die ein Bedarf erwartet wird • Gefordert wird nicht der Erwerb 'trägen Wissens', sondern die Lehr-Lern-Arrangements sollen den Erwerb von 'intelligentem, anwendungsfähigem Wissen' / 'Strukturwissen' ermöglichen Früher wollte man mit dem Unterricht Inhalte vermitteln und Lernziele erreichen, heute dagegen möchte man, dass Schülerinnen und Schüler Kompetenzen entwickeln. Die Lernfeldkonzeption setzt somit an den Kritikpunkten des Dualen Systems an. Und hier setzt dann auch meine Leitfrage der Hausarbeit an: Sind lernfeldorientierte Curricula denn überhaupt geeignet, um das aufgetretene Berufsbildungsproblem zu beheben?

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Kann Soziale Arbeit eine Menschenrechts-Profession sein? by Mirjam Scholz
Cover of the book Prähispanische Kulturen in mexikanischen Schulgeschichtsbüchern. Glorreiche Vergangenheit einer Nation? by Mirjam Scholz
Cover of the book Kulturelle und sexuelle Gewalt in der Pflege by Mirjam Scholz
Cover of the book Marketingkonzepte für Hochschulen im Bologna-Prozess by Mirjam Scholz
Cover of the book Die Bedeutung der Universalienproblematik und Kontextualität im Chinesischen Denken by Mirjam Scholz
Cover of the book Raum und Geschlecht als dichotome Konstruktionen by Mirjam Scholz
Cover of the book Katheterablation bei Vorhofflimmern by Mirjam Scholz
Cover of the book Kultur und Geschichte der Irokesen unter Einfluss der europäischen Einwanderer by Mirjam Scholz
Cover of the book Die Objektivität in der Geschichte und der erzählende Satz by Mirjam Scholz
Cover of the book Kindheit und Armut in Deutschland. Symptome, Ursachen und Konsequenzen. by Mirjam Scholz
Cover of the book Wortneubildungen bei Benjamin von Stuckrad-Barre by Mirjam Scholz
Cover of the book Erklärungsansätze zur Akzeptanz sozialer Sicherungssysteme wohlfahrtsstaatlicher Institutionen aus sozioökonomischer Perspektive by Mirjam Scholz
Cover of the book Der Outsourcing-Prozess. Definition, Chancen und Relevanz der Dienstleisterauswahl beim Outsourcing by Mirjam Scholz
Cover of the book Rousseaus Begriff der natürlichen Erziehung und seine ideengeschichtlichen Folgen by Mirjam Scholz
Cover of the book Medienpolitische Kommissionen des Deutschen Bundestages by Mirjam Scholz
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy