Zu: P.F. Strawson - Einzelding und logisches Subjekt - Essay 1 - 3

Einzelding und logisches Subjekt - Essay 1 - 3

Nonfiction, Religion & Spirituality, Philosophy, History, Criticism, & Surveys
Cover of the book Zu: P.F. Strawson - Einzelding und logisches Subjekt - Essay 1 - 3 by Christine Porath, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Christine Porath ISBN: 9783638441018
Publisher: GRIN Verlag Publication: November 20, 2005
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Christine Porath
ISBN: 9783638441018
Publisher: GRIN Verlag
Publication: November 20, 2005
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Essay aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Universität Potsdam, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zentrale Frage in P.F. Strawsons Werk 'Einzelding und logisches Subjekt' (individuals) ist, wie der Mensch über die Begriffe von Dingen seiner Umwelt verfügt und wie es möglich ist, dass er darüber verfügen kann (d.h. die Struktur dieser Begriffe und unser Denken über Einzeldinge). Zunächst geht er davon aus, dass oft in einem Dialog von Dingen gesprochen wird (S.18) und es dabei darauf ankommt, dass der Hörer genau weiß von welchem Einzelding der Sprecher redet. Wenn das der Fall ist, so ist der Hörer in der Lage das betreffende Einzelding zu 'identifizieren'. Nun ist es aber fraglich, wann man sich sicher sein kann, dass diese Identifikation funktioniert. Um eine Beantwortung zu finden, unterscheidet Strawson zwei Arten der Identifikation. Eine Form ist die 'demonstrative Identifikation'. In diesem Fall ist der Hörer genau dann in der Lage ein Einzelding zu identifizieren, wenn er es im Moment der Erwähnung visuell und taktil wahrnehmen kann oder es kurz vorher konnte. Der Sprecher nimmt dabei demonstrativen Bezug (z.B. durch passende Demonstrativpronomina) auf das betreffende Ding, d.h. er weißt explizit auf das sichtbare oder kurz vorher sichtbar gewesene Objekt hin. Durch diesen Bezug wird ein bestimmter Bereich ('Ausschnitt aus dem Universum' S.23), das dem visuellen Blickfeld des Hörers und Sprechers entspricht, eingeschränkt, in dem die Identifikation stattfindet. Dadurch kann der Hörer das Einzelding lokalisieren und somit identifizieren. Die andere Form der Identifikation ist die 'nicht-demonstrative Identifikation' von Einzeldingen. Sie trifft immer dann zu, wenn ein demonstrativer Bezug auf ein Ding nicht möglich ist, weil zum Beispiel die Szene, mit den zu identifizierenden Elementen, unübersichtlich oder verschiedene Abschnitte dieser Szene täuschend ähnlich sind und man Fehler bei der Beschreibung des betreffenden Objekts machen kann; aber auch wenn dieses Einzelding gegenwärtig nicht wahrnehmbar ist.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Essay aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, Note: 1,3, Universität Potsdam, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die zentrale Frage in P.F. Strawsons Werk 'Einzelding und logisches Subjekt' (individuals) ist, wie der Mensch über die Begriffe von Dingen seiner Umwelt verfügt und wie es möglich ist, dass er darüber verfügen kann (d.h. die Struktur dieser Begriffe und unser Denken über Einzeldinge). Zunächst geht er davon aus, dass oft in einem Dialog von Dingen gesprochen wird (S.18) und es dabei darauf ankommt, dass der Hörer genau weiß von welchem Einzelding der Sprecher redet. Wenn das der Fall ist, so ist der Hörer in der Lage das betreffende Einzelding zu 'identifizieren'. Nun ist es aber fraglich, wann man sich sicher sein kann, dass diese Identifikation funktioniert. Um eine Beantwortung zu finden, unterscheidet Strawson zwei Arten der Identifikation. Eine Form ist die 'demonstrative Identifikation'. In diesem Fall ist der Hörer genau dann in der Lage ein Einzelding zu identifizieren, wenn er es im Moment der Erwähnung visuell und taktil wahrnehmen kann oder es kurz vorher konnte. Der Sprecher nimmt dabei demonstrativen Bezug (z.B. durch passende Demonstrativpronomina) auf das betreffende Ding, d.h. er weißt explizit auf das sichtbare oder kurz vorher sichtbar gewesene Objekt hin. Durch diesen Bezug wird ein bestimmter Bereich ('Ausschnitt aus dem Universum' S.23), das dem visuellen Blickfeld des Hörers und Sprechers entspricht, eingeschränkt, in dem die Identifikation stattfindet. Dadurch kann der Hörer das Einzelding lokalisieren und somit identifizieren. Die andere Form der Identifikation ist die 'nicht-demonstrative Identifikation' von Einzeldingen. Sie trifft immer dann zu, wenn ein demonstrativer Bezug auf ein Ding nicht möglich ist, weil zum Beispiel die Szene, mit den zu identifizierenden Elementen, unübersichtlich oder verschiedene Abschnitte dieser Szene täuschend ähnlich sind und man Fehler bei der Beschreibung des betreffenden Objekts machen kann; aber auch wenn dieses Einzelding gegenwärtig nicht wahrnehmbar ist.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Stationen der Philosophie in der Alten Welt - Zur Wanderung und Rezeption von der Antike bis ins 20. Jahrhundert by Christine Porath
Cover of the book Emotional Labor: Bedeutung, Einflußfaktoren und Folgen by Christine Porath
Cover of the book Mehrsprachigkeit & Sprachstörungen - Ein Zusammenhang? by Christine Porath
Cover of the book Die wirksamsten interkulturellen Management-Techniken by Christine Porath
Cover of the book Kulturhistorische Betrachtung der Entstehung des Bebop unter besonderer Berücksichtigung möglicher ideologischer Motive by Christine Porath
Cover of the book Die Funktion der Sprache im politischen Diskurs des 'Movimiento 15-M' by Christine Porath
Cover of the book Entstehung und Entwicklung des Reverse-Charge-Verfahrens by Christine Porath
Cover of the book Vor- und Nachteile einer Privatisierung des Strafvollzuges by Christine Porath
Cover of the book Holocaustfotografie by Christine Porath
Cover of the book Einschichtwicklung herstellen (Unterweisung Elektroniker /-in für Maschinen und Antriebstechnik) by Christine Porath
Cover of the book Eigenständigkeit, Lernentwicklungsbericht und Kompetenz - Momente eines 'anderen' Unterrichts by Christine Porath
Cover of the book Modalpartikeln im Deutschen und ihre mögliche Wiedergabe im Italienischen by Christine Porath
Cover of the book Möglichkeiten der Differenzierung im Projektunterricht by Christine Porath
Cover of the book Das inklusive Konzept der Montessori-Pädagogik und das Menschenrecht auf Bildung für Behinderte by Christine Porath
Cover of the book Depression in der Jugend. Schule als Einflussfaktor der psychischen Gesundheit by Christine Porath
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy