Grundlagen der generativen Sprachtheorie

Nonfiction, Reference & Language, Language Arts, Linguistics
Cover of the book Grundlagen der generativen Sprachtheorie by Katja Dudzinska, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Katja Dudzinska ISBN: 9783638362849
Publisher: GRIN Verlag Publication: April 5, 2005
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Katja Dudzinska
ISBN: 9783638362849
Publisher: GRIN Verlag
Publication: April 5, 2005
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Sprachwissenschaft am Fachbereich für Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Sprachwissenschaftliches Hauptseminar: Syntaxtheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Angelpunkt der Abgrenzung der GG von der nicht-generativen Systemlinguistik ist eine fundamental andere sprachtheoretische Grundauffassung vom Gegenstand der Sprachforschung. Die amerikanische Art des Strukturalismus, der sogenannte amerikanische Deskriptivismus, beschäftigt sich v. a. mit dem äußerlich vorfindbaren Objekt (Korpus) von Sprache, den Typen, Klassen und Regeln einer Einzelsprache. Es gilt dabei die wiederkehrenden Typen herauszufinden, denen die realen Äußerungen ganz oder in Teilen entsprechen. (z. B. bestimmte Satzmuster) und die Regeln zu formulieren, nach denen die Äußerungen gebaut sind. Die Gesamtheit der Regeln und Typen ergibt zum Beispiel die Grammatik des Deutschen (Linke 89-91). Gegenstandsbereich der GG ist die Kompetenz, d. h. das der Verwendung von Sprache zu Grunde liegende Kenntnissystem, das, was der Mensch prinzipiell kann und nicht die Erscheinungen des tatsächlichen Gebrauchs (Performanz). Das Ziel der linguistischen Analyse ist es, zu Aussagen über jenes System kognitiver Strukturen zu gelangen, das das sprachliche Wissen ausmacht. Die Grundfrage der GG lautet also: Wie ist unser sprachliches Wissen im Gehirn repräsentiert und wie kommt es da hinein, d. h. die GG ist eine Theorie über spezifische mentale Repräsentationen und deren Erwerb (Fanselow 7). Die Grammatikkompetenz ist der extrem eingeschränkte Gegenstand der GG. Die GG postuliert, dass diese Gegenstandsreduktion der Wirklichkeit entspricht, indem sie dem modularen Aufbau unserer kognitiven Fähigkeiten Rechnung trägt (Linke 100).

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Sprachwissenschaft am Fachbereich für Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Sprachwissenschaftliches Hauptseminar: Syntaxtheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Angelpunkt der Abgrenzung der GG von der nicht-generativen Systemlinguistik ist eine fundamental andere sprachtheoretische Grundauffassung vom Gegenstand der Sprachforschung. Die amerikanische Art des Strukturalismus, der sogenannte amerikanische Deskriptivismus, beschäftigt sich v. a. mit dem äußerlich vorfindbaren Objekt (Korpus) von Sprache, den Typen, Klassen und Regeln einer Einzelsprache. Es gilt dabei die wiederkehrenden Typen herauszufinden, denen die realen Äußerungen ganz oder in Teilen entsprechen. (z. B. bestimmte Satzmuster) und die Regeln zu formulieren, nach denen die Äußerungen gebaut sind. Die Gesamtheit der Regeln und Typen ergibt zum Beispiel die Grammatik des Deutschen (Linke 89-91). Gegenstandsbereich der GG ist die Kompetenz, d. h. das der Verwendung von Sprache zu Grunde liegende Kenntnissystem, das, was der Mensch prinzipiell kann und nicht die Erscheinungen des tatsächlichen Gebrauchs (Performanz). Das Ziel der linguistischen Analyse ist es, zu Aussagen über jenes System kognitiver Strukturen zu gelangen, das das sprachliche Wissen ausmacht. Die Grundfrage der GG lautet also: Wie ist unser sprachliches Wissen im Gehirn repräsentiert und wie kommt es da hinein, d. h. die GG ist eine Theorie über spezifische mentale Repräsentationen und deren Erwerb (Fanselow 7). Die Grammatikkompetenz ist der extrem eingeschränkte Gegenstand der GG. Die GG postuliert, dass diese Gegenstandsreduktion der Wirklichkeit entspricht, indem sie dem modularen Aufbau unserer kognitiven Fähigkeiten Rechnung trägt (Linke 100).

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Integration der Fächer Deutsch und Ethik am Beispiel der Poetik des Aristoteles by Katja Dudzinska
Cover of the book The American Challenge: Reflections on the Integration of Mexicans in the United States of America by Katja Dudzinska
Cover of the book Eine historische Betrachtung der Großen Hungersnot 1846 - 1851 und ihres Einflusses auf die demografische Struktur Irlands by Katja Dudzinska
Cover of the book Kritik des Klassenbewusstseins in Georg Lukács' 'Geschichte und Klassenbewusstsein' by Katja Dudzinska
Cover of the book Ist die Existenz der Printmedien durch die neuen Medien bedroht? Eine Widerlegung anhand des Medienereignisses Big Brother by Katja Dudzinska
Cover of the book Der Euro - auf dem Weg zur Leitwährung? by Katja Dudzinska
Cover of the book Analyse des externen Kommunikationsmanagements eines ausgewählten DAX 30-Unternehmens by Katja Dudzinska
Cover of the book Bildung und Neuhumanismus. Die Bildungstheorie nach Wilhelm von Humboldt by Katja Dudzinska
Cover of the book Ziele des Naturschutzes by Katja Dudzinska
Cover of the book 'Der Topos vom blutsaugenden, faulen und schmarotzenden Mönch' - Antimonastische Polemik und Kritik an Mönchtum und Klosterwesen by Katja Dudzinska
Cover of the book Internationale Standortwahl von Industrieunternehmen by Katja Dudzinska
Cover of the book Die Bedeutung von 'Spiel' in der frühkindlichen Entwicklung by Katja Dudzinska
Cover of the book Ist Brasilien auf dem Weg, sich vom Schwellen- zum Industrieland zu entwickeln? by Katja Dudzinska
Cover of the book Unvollkommene Kapitalmärkte und Kreditrationierung by Katja Dudzinska
Cover of the book Beschreibung logistischer Ketten und Messung ihrer Performance mit dem SCOR-Modell by Katja Dudzinska
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy