Drogenkonsum im Jugendalter

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Social Science, Sociology
Cover of the book Drogenkonsum im Jugendalter by Christiane Klein, GRIN Verlag
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Author: Christiane Klein ISBN: 9783638395243
Publisher: GRIN Verlag Publication: July 11, 2005
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Christiane Klein
ISBN: 9783638395243
Publisher: GRIN Verlag
Publication: July 11, 2005
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 2,4, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Eine Nürnberger- Studie zeigt, dass auf fast jedem deutschen Euro- Schein Kokain- Spuren zu finden sind. Waren es im Januar 2002 noch 2 von 70 Scheinen, so waren es im August 2002 bereits 9 von 10. Auch liegt das Durchschnittsalter, in dem viele Jugendliche mit dem Rauchen anfangen mittlerweile bei 12 ½. 1 Die Tendenz zum Drogenkonsum ist also steigend. Aber wieso greifen so viele Jugendliche zu Drogen? Was sind die Gründe, wieso immer jüngere Mädchen und Jungen auf der Suche nach dem Kick sind und illegale Drogen konsumieren? Gibt es gesellschaftsspezifische Gründe für Drogenkonsum? Gibt es Zusammenhänge zwischen der Herkunftsfamilie eines Jugendlichen und dessen Drogenkonsum? Ist es so, wie die Worte am Anfang meiner Studienarbeit sagen, kommt Sucht nicht von Drogen? Das sind die Fragen, die mich aufgrund meiner Arbeit im Heim beschäftigen und interessieren. Ich arbeite im vollstationären Bereich des Hohberghauses in Bretten auf einer Gruppe, in der neun jugendliche Mädchen im Alter von 13 bis 18 wohnen, die durch ihre Vorgeschichte zum Teil Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Bei allen Mädchen gibt es Probleme in der Familie, manchmal sexueller Missbrauch, oft auch Drogensucht der Eltern, wobei es sich hier meist um Alkoholmissbrauch handelt. Und trotz der Alkoholprobleme in der Familie ist es meist so, dass die Jugendlichen selbst Alkohol oft auch Drogen konsumieren. Gibt es also einen Zusammenhang zwischen Familie und dem Drogenkonsum der Jugendlichen? Meine Erfahrungen im Heim haben mir gezeigt, dass selbst 13- jährige heutzutage schon Haschisch probiert haben, und dass die Toleranzschwelle zu härteren Drogen wie Ecstasy recht gering ist. Diese Erfahrung hat mich zum Teil geschockt und zum anderen hilflos gemacht. Ich möchte mehr über dieses Thema wissen, um zu verstehen, wieso diese Mädchen zu Drogen greifen, obwohl sie die Gefahren kennen. Im folgenden Kapitel möchte ich zunächst die für den Verlauf der Arbeit relevanten Begriffe klären, dann einige mögliche Gründe für den Drogenkonsum Jugendlicher nennen und danach die Einflüsse der drei wichtigsten Sozialisationsinstanzen eines Jugendlichen beleuchten. Zuletzt folgt ein kleines Interview, das ich selbst durchgeführt habe, um eine eigene kleine Stichprobe zu haben, anhand der ich überprüfen kann, ob meine Annahmen zum Thema der Wahrheit entsprechen. 1 Vgl. www.aerztlichepraxis.de, 2003

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 2,4, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Eine Nürnberger- Studie zeigt, dass auf fast jedem deutschen Euro- Schein Kokain- Spuren zu finden sind. Waren es im Januar 2002 noch 2 von 70 Scheinen, so waren es im August 2002 bereits 9 von 10. Auch liegt das Durchschnittsalter, in dem viele Jugendliche mit dem Rauchen anfangen mittlerweile bei 12 ½. 1 Die Tendenz zum Drogenkonsum ist also steigend. Aber wieso greifen so viele Jugendliche zu Drogen? Was sind die Gründe, wieso immer jüngere Mädchen und Jungen auf der Suche nach dem Kick sind und illegale Drogen konsumieren? Gibt es gesellschaftsspezifische Gründe für Drogenkonsum? Gibt es Zusammenhänge zwischen der Herkunftsfamilie eines Jugendlichen und dessen Drogenkonsum? Ist es so, wie die Worte am Anfang meiner Studienarbeit sagen, kommt Sucht nicht von Drogen? Das sind die Fragen, die mich aufgrund meiner Arbeit im Heim beschäftigen und interessieren. Ich arbeite im vollstationären Bereich des Hohberghauses in Bretten auf einer Gruppe, in der neun jugendliche Mädchen im Alter von 13 bis 18 wohnen, die durch ihre Vorgeschichte zum Teil Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Bei allen Mädchen gibt es Probleme in der Familie, manchmal sexueller Missbrauch, oft auch Drogensucht der Eltern, wobei es sich hier meist um Alkoholmissbrauch handelt. Und trotz der Alkoholprobleme in der Familie ist es meist so, dass die Jugendlichen selbst Alkohol oft auch Drogen konsumieren. Gibt es also einen Zusammenhang zwischen Familie und dem Drogenkonsum der Jugendlichen? Meine Erfahrungen im Heim haben mir gezeigt, dass selbst 13- jährige heutzutage schon Haschisch probiert haben, und dass die Toleranzschwelle zu härteren Drogen wie Ecstasy recht gering ist. Diese Erfahrung hat mich zum Teil geschockt und zum anderen hilflos gemacht. Ich möchte mehr über dieses Thema wissen, um zu verstehen, wieso diese Mädchen zu Drogen greifen, obwohl sie die Gefahren kennen. Im folgenden Kapitel möchte ich zunächst die für den Verlauf der Arbeit relevanten Begriffe klären, dann einige mögliche Gründe für den Drogenkonsum Jugendlicher nennen und danach die Einflüsse der drei wichtigsten Sozialisationsinstanzen eines Jugendlichen beleuchten. Zuletzt folgt ein kleines Interview, das ich selbst durchgeführt habe, um eine eigene kleine Stichprobe zu haben, anhand der ich überprüfen kann, ob meine Annahmen zum Thema der Wahrheit entsprechen. 1 Vgl. www.aerztlichepraxis.de, 2003

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