Die Entstehung der Kategorien in Anlehnung an die 'Kritik der reinen Vernunft' von Immanuel Kant

Nonfiction, Religion & Spirituality, Philosophy, Modern
Cover of the book Die Entstehung der Kategorien in Anlehnung an die 'Kritik der reinen Vernunft' von Immanuel Kant by Michael Schmidt, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Michael Schmidt ISBN: 9783638020350
Publisher: GRIN Verlag Publication: March 13, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Michael Schmidt
ISBN: 9783638020350
Publisher: GRIN Verlag
Publication: March 13, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Philosophie), 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: '1. Was können wir wissen? 2. Was sollen wir tun? 3. Was dürfen wir hoffen?' Kaum ein anderes Programm vermochte es bisher, die Gemüter so anhaltend und nachhaltig zu beschäftigen, wie das Kantische Oeuvre. In diesem Satz steckt gewissermaßen der ganze Anspruch seiner Philosophie, eine Philosophie die es sich zur Aufgabe macht, das ganze Phänomen 'Mensch' in all seinen Grundlagen und Grenzen zu fassen. Der Boden dieses gewaltigen Vorhabens bildet seine Erkenntnistheorie, welche im ersten seiner drei Hauptwerke ausgebreitet vor uns liegt, nämlich in der 'Kritik der reinen Vernunft' (im Folgenden mit K.d.r.V. abgekürzt). Einige Passagen daraus sind Ausgangspunkt und Gegenstand dieser Arbeit. Mit dem Vormarsch der Hirnphysiologie ist der Schlussstrich unter philosophische Überlegungen noch lange nicht gezogen, im Gegenteil, gerade sie gibt Anlass die Kantischen Gedanken noch einmal näher zu beleuchten. Oft stellt sich dabei heraus, dass die Richtigkeit der Annahmen Kants nun mit naturwissenschaftlichen Mitteln bewiesen werden. Aber das ist ein anderes Thema, welches in dieser Arbeit nicht näher verfolgt wird. Sie handelt vielmehr von einem Problem, das auch die Hirnphysiologie in absehbarer Zeit nicht wird lösen können. Und zwar soll auf eine Lücke im Kantischen Denken aufmerksam gemacht werden, ohne ihm vorzuwerfen, etwas übersehen zu haben. Es geht hier um ein grundsätzliches Problem, das die prinzipielle Richtigkeit seines Denkens überhaupt nicht in Frage stellt, sondern eher eine wichtige Voraussetzung betrifft, die bis heute nicht ausreichend er- bzw. geklärt ist. Wie Begriffe überhaupt, also Begriffe die einen konkreten Gegenstand bezeichnen, zustande kommen haben Peirce und nach ihm Eco auch schon gefragt, und haben durch ihre Arbeit zur Präzisierung der Kantischen Überlegungen beigetragen. Wie steht es jedoch mit den Kategorien? Wie kommen wir dazu? Was hier nicht geschieht, ist eine Nacherzählung dessen, was in besagter Kritik steht, sondern nur soviel, wie zum Aufweis dieser Frage, die in enger Verbindung mit den Kerngedanken Kants zu stehen scheint, nötig ist. Der erste Teil dieser Arbeit enthält demnach eine Skizzierung der zentralen Gedanken der Systematik der 'Kritik der reinen Vernunft', vor allem aber der Teile bis einschließlich der 'Transzendentalen Deduktion' . 'Soviel wie nötig', nicht 'soviel wie möglich' wird die Maßgabe der Herangehensweise dieses Textes sein.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Philosophie), 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: '1. Was können wir wissen? 2. Was sollen wir tun? 3. Was dürfen wir hoffen?' Kaum ein anderes Programm vermochte es bisher, die Gemüter so anhaltend und nachhaltig zu beschäftigen, wie das Kantische Oeuvre. In diesem Satz steckt gewissermaßen der ganze Anspruch seiner Philosophie, eine Philosophie die es sich zur Aufgabe macht, das ganze Phänomen 'Mensch' in all seinen Grundlagen und Grenzen zu fassen. Der Boden dieses gewaltigen Vorhabens bildet seine Erkenntnistheorie, welche im ersten seiner drei Hauptwerke ausgebreitet vor uns liegt, nämlich in der 'Kritik der reinen Vernunft' (im Folgenden mit K.d.r.V. abgekürzt). Einige Passagen daraus sind Ausgangspunkt und Gegenstand dieser Arbeit. Mit dem Vormarsch der Hirnphysiologie ist der Schlussstrich unter philosophische Überlegungen noch lange nicht gezogen, im Gegenteil, gerade sie gibt Anlass die Kantischen Gedanken noch einmal näher zu beleuchten. Oft stellt sich dabei heraus, dass die Richtigkeit der Annahmen Kants nun mit naturwissenschaftlichen Mitteln bewiesen werden. Aber das ist ein anderes Thema, welches in dieser Arbeit nicht näher verfolgt wird. Sie handelt vielmehr von einem Problem, das auch die Hirnphysiologie in absehbarer Zeit nicht wird lösen können. Und zwar soll auf eine Lücke im Kantischen Denken aufmerksam gemacht werden, ohne ihm vorzuwerfen, etwas übersehen zu haben. Es geht hier um ein grundsätzliches Problem, das die prinzipielle Richtigkeit seines Denkens überhaupt nicht in Frage stellt, sondern eher eine wichtige Voraussetzung betrifft, die bis heute nicht ausreichend er- bzw. geklärt ist. Wie Begriffe überhaupt, also Begriffe die einen konkreten Gegenstand bezeichnen, zustande kommen haben Peirce und nach ihm Eco auch schon gefragt, und haben durch ihre Arbeit zur Präzisierung der Kantischen Überlegungen beigetragen. Wie steht es jedoch mit den Kategorien? Wie kommen wir dazu? Was hier nicht geschieht, ist eine Nacherzählung dessen, was in besagter Kritik steht, sondern nur soviel, wie zum Aufweis dieser Frage, die in enger Verbindung mit den Kerngedanken Kants zu stehen scheint, nötig ist. Der erste Teil dieser Arbeit enthält demnach eine Skizzierung der zentralen Gedanken der Systematik der 'Kritik der reinen Vernunft', vor allem aber der Teile bis einschließlich der 'Transzendentalen Deduktion' . 'Soviel wie nötig', nicht 'soviel wie möglich' wird die Maßgabe der Herangehensweise dieses Textes sein.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Der Einfluss der Milieus auf den politischen und sozialen Aufstieg Konrad Adenauers bis zum Oberbürgermeister der Stadt Köln by Michael Schmidt
Cover of the book Demenz und Personsein by Michael Schmidt
Cover of the book Organischen Säuren. Alkohole, Carbonsäuren und Phenole im Vergleich by Michael Schmidt
Cover of the book Europäische Integration in der Gesundheitspolitik by Michael Schmidt
Cover of the book Die geistlichen Waffen des Deutschen Ordens anhand der Chronik des Preußenlandes von Peter von Duisburg unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Makkabäer by Michael Schmidt
Cover of the book Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, Drangsalierung: Der Handlungsrahmen der Sozialen Arbeit bei Kindeswohlgefährdung by Michael Schmidt
Cover of the book Zerspankraftkomponentenmessung by Michael Schmidt
Cover of the book § 622 Abs. 2 S. 2 BGB und das Verbot der Altersdiskriminierung by Michael Schmidt
Cover of the book Die Balanced Scorecard als Bemessungsgrundlage für Anreizsysteme by Michael Schmidt
Cover of the book Werteorientiertes Management. Die Besonderheit der Dienstleistung 'Pflege' by Michael Schmidt
Cover of the book Commodity-Risiken. Ansätze zum Hedging by Michael Schmidt
Cover of the book Symbole in der Kinderzeichnung by Michael Schmidt
Cover of the book Gerechtigkeit für Serbien? Gerechtigkeit für Peter Handke? by Michael Schmidt
Cover of the book 'Allein irre ich in der großen Stadt umher'. Albert Ehrenstein und Karl Tubutsch by Michael Schmidt
Cover of the book Die Reform des GmbH-Gesetzes durch das MoMiG by Michael Schmidt
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy