Das Bild des Bösen untergräbt das Böse - Die Darstellung des Bösen in 'M - Eine Stadt sucht einen Mörder'

Nonfiction, Entertainment, Performing Arts, Film
Cover of the book Das Bild des Bösen untergräbt das Böse - Die Darstellung des Bösen in 'M - Eine Stadt sucht einen Mörder' by Eric Jänicke, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Eric Jänicke ISBN: 9783656149156
Publisher: GRIN Verlag Publication: March 9, 2012
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Eric Jänicke
ISBN: 9783656149156
Publisher: GRIN Verlag
Publication: March 9, 2012
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Einführung in die Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Gut und Böse, Ordnung und Chaos, Gesetz und Verbrechen, Vernunft und Gewalt - Das ist der Rahmen des Kriminalfilms und die Überschreitung gesellschaftlicher Normen seine Ausgangslage. Während des Handlungsverlaufs wird also ein Verbrechen aufgeklärt. Die Faszination für diese Thematik kann man mit dem heimlichen Bedürfnis des Zuschauers nach einem Ausbruch aus der Ordnung zu erklären suchen, dem Begehren nach Unerlaubtem, der Gefahr und der damit erzeugten Erregung. Der Zuschauer kann nach mimetischem Prinzip Fantasien ausleben und mit Handlungsträgern mitfühlen, um am Ende festzustellen, dass sich eine Grenzüberschreitung nicht lohnt. Doch ist es wirklich so einfach? Für Regisseur Fritz Lang bot das '[...] Kriminalfilmgenre die Möglichkeit der Kritik an bestimmten Aspekten des Lebens, die es wirklich gibt. Ihn interessierte der Mensch und insbesondere die Frage 'what makes him tick'' . Mit M - Eine Stadt sucht einen Mörder, 1931 erschienen, hat er ein Werk geschaffen, das gern, immer in Begleitung von Superlativen, zu den Meilensteinen der Filmgeschichte gerechnet wird. Die Darstellung des Täters und das Bild von ihm, welches sich in der konstruierten Öffentlichkeit manifestiert, stehen im Interesse dieser Arbeit. Die zentrale Frage lautet also: Wie gestaltet sich das Böse in M? Der erste und ausführlichste Teil widmet sich dem Mörder selbst, seinem Charakter und wie sich dieser im Film entfaltet und motivisch untermalt wird. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Bild vom Bösen, den Vorstellungen vom Mörder, welche sich in der Filmbevölkerung entwickeln. Dass hier beides bewusst voneinander getrennt betrachtet wird, ist der Intention zu schulden, das Böse und das Bild des Bösen nicht im wirkungsorientierten Wechselspiel der dramaturgischen Vorgabe, sondern für sich stehend zu fokussieren. Allerdings nicht, ohne zu schildern, auf welche Weise sie sich bedingen und auf den Zuschauer wirken. Abschließend wird versucht den Film in das Genre einzuordnen und gewisse Bezüge anzureißen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Einführung in die Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Gut und Böse, Ordnung und Chaos, Gesetz und Verbrechen, Vernunft und Gewalt - Das ist der Rahmen des Kriminalfilms und die Überschreitung gesellschaftlicher Normen seine Ausgangslage. Während des Handlungsverlaufs wird also ein Verbrechen aufgeklärt. Die Faszination für diese Thematik kann man mit dem heimlichen Bedürfnis des Zuschauers nach einem Ausbruch aus der Ordnung zu erklären suchen, dem Begehren nach Unerlaubtem, der Gefahr und der damit erzeugten Erregung. Der Zuschauer kann nach mimetischem Prinzip Fantasien ausleben und mit Handlungsträgern mitfühlen, um am Ende festzustellen, dass sich eine Grenzüberschreitung nicht lohnt. Doch ist es wirklich so einfach? Für Regisseur Fritz Lang bot das '[...] Kriminalfilmgenre die Möglichkeit der Kritik an bestimmten Aspekten des Lebens, die es wirklich gibt. Ihn interessierte der Mensch und insbesondere die Frage 'what makes him tick'' . Mit M - Eine Stadt sucht einen Mörder, 1931 erschienen, hat er ein Werk geschaffen, das gern, immer in Begleitung von Superlativen, zu den Meilensteinen der Filmgeschichte gerechnet wird. Die Darstellung des Täters und das Bild von ihm, welches sich in der konstruierten Öffentlichkeit manifestiert, stehen im Interesse dieser Arbeit. Die zentrale Frage lautet also: Wie gestaltet sich das Böse in M? Der erste und ausführlichste Teil widmet sich dem Mörder selbst, seinem Charakter und wie sich dieser im Film entfaltet und motivisch untermalt wird. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Bild vom Bösen, den Vorstellungen vom Mörder, welche sich in der Filmbevölkerung entwickeln. Dass hier beides bewusst voneinander getrennt betrachtet wird, ist der Intention zu schulden, das Böse und das Bild des Bösen nicht im wirkungsorientierten Wechselspiel der dramaturgischen Vorgabe, sondern für sich stehend zu fokussieren. Allerdings nicht, ohne zu schildern, auf welche Weise sie sich bedingen und auf den Zuschauer wirken. Abschließend wird versucht den Film in das Genre einzuordnen und gewisse Bezüge anzureißen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Zukunft des Sozialstaates in Bezug auf Arbeitsmarktpolitik by Eric Jänicke
Cover of the book The Life of Karl Otto Lies by Eric Jänicke
Cover of the book Die historische Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung in Deutschland by Eric Jänicke
Cover of the book Vergleichende Analyse des Verbandsystems der BRD und Frankreich am Beispiel der Arbeitgeberverbände by Eric Jänicke
Cover of the book Ansätze für den Umgang mit hyperaktiven und unaufmerksamen Kindern auf Ferienfreizeiten by Eric Jänicke
Cover of the book Alexander der Große - Feldzug, Wirkung und Intention by Eric Jänicke
Cover of the book Kurt Weill im Kontext der Begriffe E- und U-Musik by Eric Jänicke
Cover of the book Wertorientierte Unternehmensführung und Controlling in Private Equity-finanzierten Unternehmen by Eric Jänicke
Cover of the book Markenwechsel als Konsequenz erfolgreicher Unternehmensstrategien by Eric Jänicke
Cover of the book Selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte in IFRS: Bilanzierung und Konsequenzen für das Controlling by Eric Jänicke
Cover of the book Das Halten von 'Gartenhühnern'. Eine Dokumentation in Wort und Bild by Eric Jänicke
Cover of the book Das historische Ziel 'Binnenmarkt' by Eric Jänicke
Cover of the book Unterrichtsreihe 'Persönlichkeitsstörungen' in der Jahrgangsstufe 12 by Eric Jänicke
Cover of the book Michael Fischer - ein Neurotiker? by Eric Jänicke
Cover of the book Snoezelen. Darstellung eines Ansatzes zur Wahrnehmungsförderung und praktische Exemplifikation by Eric Jänicke
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy