Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - Eine kritische Analyse auf Basis des Referentenentwurfs

Eine kritische Analyse auf Basis des Referentenentwurfs

Business & Finance, Accounting
Cover of the book Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - Eine kritische Analyse auf Basis des Referentenentwurfs by Alexander Eberz, GRIN Verlag
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Author: Alexander Eberz ISBN: 9783640153787
Publisher: GRIN Verlag Publication: September 1, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Alexander Eberz
ISBN: 9783640153787
Publisher: GRIN Verlag
Publication: September 1, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 3,0, Universität Duisburg-Essen (Mercator School of Management - Institut für Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling), Veranstaltung: Wirtschaftsprüfung, 91 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit Mit einiger Verspätung veröffentlichte das Bundesministerium der Justiz am 08. November 2007 einen Entwurf des 'Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts' (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG). Ursprünglich sollte der Referentenentwurf der Öffentlichkeit bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2004 präsentiert werden. Zülch beschreibt die Situation zutreffend wie folgt: 'Am 08.11.2007 war es endlich soweit: Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) hat als Referentenentwurf das Licht der Welt erblickt. Von einer leichten Geburt kann nicht die Rede sein. Der Zeitverzug bedurfte eines Kaiserschnitts, welcher den gut entwickelten Nachwuchs zum Vorschein brachte.' Der BilMoG-RefE ergibt sich als ein Resultat des Maßnahmenkataloges der Bundesregierung zur Stärkung der Unternehmensintegrität und des Anlegerschutzes vom 25. Februar 2003, indem mitunter eine Fortentwicklung und Anpassung des deutschen Bilanzrechts an globale Entwicklungen propagiert wurde. Hiermit wird von der Bundesregierung das ambitionierte Ziel verfolgt, dass bewährte, kostengünstige und einfache HGB-Bilanzrecht auf Dauer beizubehalten und im Wettbewerb mit den IFRS zu stärken. Diese Ansprüche ziehen weit reichende Veränderungen nach sich. Das gilt einerseits für den Umfang des HGB, da kaum ein wesentlicher Paragraph innerhalb des dritten Buches 'Handelsbücher' unberührt bleibt. Andererseits ergeben sich erhebliche inhaltliche Folgen, die zu einer Veränderung der GoB führen und damit die Grundfeste der bisherigen HGB-Bilanzierung erschüttern. Der Entwurf des BilMoG stellt somit die wohl größte Reform der HGB-Bilanzierung seit dem BilRiLiG von 1985 dar. Insbes. aufgrund der Aushöhlung des Vorsichtsprinzips zugunsten des True and Fair View Principle wird der BilMoG-RefE als einen Paradigmenwechsel bezeichnet. Ziel dieser Arbeit ist es, im Wege einer umfassenden Betrachtung die potentiellen und durch den RefE initiierten Adaptierungen innerhalb der deutschen Bilanzrechtslandschaft darzustellen sowie einer kritischen Analyse zu unterziehen.

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 3,0, Universität Duisburg-Essen (Mercator School of Management - Institut für Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling), Veranstaltung: Wirtschaftsprüfung, 91 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit Mit einiger Verspätung veröffentlichte das Bundesministerium der Justiz am 08. November 2007 einen Entwurf des 'Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts' (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG). Ursprünglich sollte der Referentenentwurf der Öffentlichkeit bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2004 präsentiert werden. Zülch beschreibt die Situation zutreffend wie folgt: 'Am 08.11.2007 war es endlich soweit: Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) hat als Referentenentwurf das Licht der Welt erblickt. Von einer leichten Geburt kann nicht die Rede sein. Der Zeitverzug bedurfte eines Kaiserschnitts, welcher den gut entwickelten Nachwuchs zum Vorschein brachte.' Der BilMoG-RefE ergibt sich als ein Resultat des Maßnahmenkataloges der Bundesregierung zur Stärkung der Unternehmensintegrität und des Anlegerschutzes vom 25. Februar 2003, indem mitunter eine Fortentwicklung und Anpassung des deutschen Bilanzrechts an globale Entwicklungen propagiert wurde. Hiermit wird von der Bundesregierung das ambitionierte Ziel verfolgt, dass bewährte, kostengünstige und einfache HGB-Bilanzrecht auf Dauer beizubehalten und im Wettbewerb mit den IFRS zu stärken. Diese Ansprüche ziehen weit reichende Veränderungen nach sich. Das gilt einerseits für den Umfang des HGB, da kaum ein wesentlicher Paragraph innerhalb des dritten Buches 'Handelsbücher' unberührt bleibt. Andererseits ergeben sich erhebliche inhaltliche Folgen, die zu einer Veränderung der GoB führen und damit die Grundfeste der bisherigen HGB-Bilanzierung erschüttern. Der Entwurf des BilMoG stellt somit die wohl größte Reform der HGB-Bilanzierung seit dem BilRiLiG von 1985 dar. Insbes. aufgrund der Aushöhlung des Vorsichtsprinzips zugunsten des True and Fair View Principle wird der BilMoG-RefE als einen Paradigmenwechsel bezeichnet. Ziel dieser Arbeit ist es, im Wege einer umfassenden Betrachtung die potentiellen und durch den RefE initiierten Adaptierungen innerhalb der deutschen Bilanzrechtslandschaft darzustellen sowie einer kritischen Analyse zu unterziehen.

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