Zeitschriften im 17. und 18. Jahrhundert - Die Moralischen Wochenschriften als Medium der Aufklärung

Die Moralischen Wochenschriften als Medium der Aufklärung

Nonfiction, Entertainment, Performing Arts
Cover of the book Zeitschriften im 17. und 18. Jahrhundert - Die Moralischen Wochenschriften als Medium der Aufklärung by Karin Aldinger, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Karin Aldinger ISBN: 9783638246514
Publisher: GRIN Verlag Publication: January 19, 2004
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Karin Aldinger
ISBN: 9783638246514
Publisher: GRIN Verlag
Publication: January 19, 2004
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Universität Leipzig (Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Pressegeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ausgehenden 17. und am Beginn des 18. Jahrhunderts wurden die Zeitschriften zur Signatur des aufklärerischen Zeitalters. In dem vielzitierten Aufsatz von 1784 stellt Kant die Frage, was Aufklärung sei: 'Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.1 Das Individuum sollte die Freiheit haben, 'von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlich Gebrauch zu machen'; und allein der 'öffentliche Gebrauch' der 'Vernunft' könne ' Aufklärung unter den Menschen zustande bringen'. 2 Als geistige Bewegung spielte sich die Aufklärung aber nicht nur in den Köpfen der Menschen ab, sondern brachte sehr viele soziale Veränderungen mit sich. Die Frühaufklärung wird aus geistesgeschichtlicher Sicht in den Zeitraum von 1720 angesetzt. Betrachtet man hingegen die Aufklärung aus sozialgeschichtlicher Sicht, beginnt der Prozess der Aufklärung schon im 17. Jh. (ca. 1670). Es entstand eine neue Kulturtragende Schicht, die des im 19. Jahrhundert auch zu politischer Macht kommenden Bildungsbürgertums. Diese Schicht erlangte durch Handel, Bankgewerbe und durch das aufkommende Industriewesen, zu Reichtum und so zu sozialem Prestige. Das Bürgertum war wesentlich an der Verbreitung und Entstehung von Medien beteiligt. Teils waren es Bürger die selbst publizistisch tätig wurden, teils waren es die Zielgruppen für diese sich neu entwickelnden Medien gewesen.3 [...] 1 Kant, Immanuel, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? in: Weischedel, Wilhelm, Werke in zwölf Bänden. Frankfurt am Main, 1977, Bd. 11, S. 59. 2 Ebd. 3 Ruppert, Wolfgang, Bürgerlicher Wandel. Die Geburt der modernen Gesellschaft im 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M. 1983 S. 31 - 56.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Universität Leipzig (Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Pressegeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ausgehenden 17. und am Beginn des 18. Jahrhunderts wurden die Zeitschriften zur Signatur des aufklärerischen Zeitalters. In dem vielzitierten Aufsatz von 1784 stellt Kant die Frage, was Aufklärung sei: 'Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.1 Das Individuum sollte die Freiheit haben, 'von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlich Gebrauch zu machen'; und allein der 'öffentliche Gebrauch' der 'Vernunft' könne ' Aufklärung unter den Menschen zustande bringen'. 2 Als geistige Bewegung spielte sich die Aufklärung aber nicht nur in den Köpfen der Menschen ab, sondern brachte sehr viele soziale Veränderungen mit sich. Die Frühaufklärung wird aus geistesgeschichtlicher Sicht in den Zeitraum von 1720 angesetzt. Betrachtet man hingegen die Aufklärung aus sozialgeschichtlicher Sicht, beginnt der Prozess der Aufklärung schon im 17. Jh. (ca. 1670). Es entstand eine neue Kulturtragende Schicht, die des im 19. Jahrhundert auch zu politischer Macht kommenden Bildungsbürgertums. Diese Schicht erlangte durch Handel, Bankgewerbe und durch das aufkommende Industriewesen, zu Reichtum und so zu sozialem Prestige. Das Bürgertum war wesentlich an der Verbreitung und Entstehung von Medien beteiligt. Teils waren es Bürger die selbst publizistisch tätig wurden, teils waren es die Zielgruppen für diese sich neu entwickelnden Medien gewesen.3 [...] 1 Kant, Immanuel, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? in: Weischedel, Wilhelm, Werke in zwölf Bänden. Frankfurt am Main, 1977, Bd. 11, S. 59. 2 Ebd. 3 Ruppert, Wolfgang, Bürgerlicher Wandel. Die Geburt der modernen Gesellschaft im 18. Jahrhundert, Frankfurt a. M. 1983 S. 31 - 56.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Filippo Lippi und der Freskenzyklus von Prato by Karin Aldinger
Cover of the book Allgemeine Aspekte der Sportpädagogik und die Entwicklung im 19. Jahrhundert by Karin Aldinger
Cover of the book Die Veränderung der Rolle des Geldes in der Wirtschaft by Karin Aldinger
Cover of the book Ursachen und Motive des Ersten Punischen Krieges by Karin Aldinger
Cover of the book Trendforschung - Einsatzpotential für Blogs und/oder Wikis in virtuellen Gemeinschaften by Karin Aldinger
Cover of the book You can do it! Trend Sports (Fach Englisch, 7. Klasse Realschule) by Karin Aldinger
Cover of the book Risikoberichterstattung nach § 289 HGB - Besondere Betrachtung der Berichterstattung über Risiken aus Finanzinstrumenten und einer Widersprüchlichkeit im Imparitätsprinzip by Karin Aldinger
Cover of the book Analyse der Wertansätze des Vermögens nach HGB und IAS/IFRS sowie US-GAAP by Karin Aldinger
Cover of the book Eigenkapitalmaßnahmen und sonstige Gesellschafterleistungen zur Sanierung eines Unternehmens by Karin Aldinger
Cover of the book Theokrits 11. Idyll unter dem Aspekt der heilenden Kraft von Poesie by Karin Aldinger
Cover of the book Herstellen einer Schutzkontaktverlängerungsleitung (Unterweisung Energieelektroniker / -in FR Anlagentechnik) by Karin Aldinger
Cover of the book Die geschichtliche Entwicklung der Comedy in Deutschland am Beispiel der Sitcom Die Camper by Karin Aldinger
Cover of the book Volkswirtschaftliche Modelle zur Internalisierung externer Effekte by Karin Aldinger
Cover of the book Mut zu unbequemen Inszenierungen! by Karin Aldinger
Cover of the book Persönliches Zeitmanagement - eine Herausforderung nicht nur für Controller by Karin Aldinger
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy