Verfassungsrechtliche Fragen zum Lottostaatsvertrag

Glücksspielmonopol der BRD

Nonfiction, Reference & Language, Law, Constitutional
Cover of the book Verfassungsrechtliche Fragen zum Lottostaatsvertrag by Marius Stern, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Marius Stern ISBN: 9783638051347
Publisher: GRIN Verlag Publication: May 21, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Marius Stern
ISBN: 9783638051347
Publisher: GRIN Verlag
Publication: May 21, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg (Fakultät der Rechtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Glückspielmarkt ist ein hoch lukratives, wenn auch recht irrationales Gebilde: Weniger als die Hälfte der Einnahmen werden als Gewinn verteilt und die Wahrscheinlichkeit, den 'Jackpot zu knacken' ist verschwindend gering. Der Gesamtumsatz des deutschen Glückspielmarkts 2005 betrug 30,5 Milliarden Euro, wobei sich 27% auf den Deutschen Lotto- und Toto-Block (DLTB), 31% auf Spielbanken, 18% auf Geldspielautomaten und 10% auf Sportwetten verteilen. Onlinekasinos, Klassenlotterien, TV-Lotterien und Pferdewetten bewegen sich im einstelligen Prozentbereich (zum Vergleich: der britische Markt weist mit einem Wettvolumen von 70 Milliarden Euro den doppelten Betrag auf). Die Länder organisieren und verwalten im DLTB auf Grundlage des Lottostaatsver-trages (LottoStV) den Lotto- und Totobetrieb. Dabei treffen sie meist als 100%-Töchter der Finanzministerien Gebietsabsprachen (regionale Monopole) und sorgen für unterschiedliche Preise in den Ländern (Preisabsprachen). Diese Absprachen betreffen den Verbraucher in vollem Maße, da er nicht da spielen kann, wo er möchte, sondern in dem Bundesland spielen muss, in dem er wohnt. 23% der Einnahmen werden vom Fiskus zweckgebunden vereinnahmt, wobei dieser Betrag vom Staat wieder für gesetzlich festgelegte Zwecke ausgegeben werden muss, wie z. B. Sportförderung, Kunstankäufe, Umwelt- oder Jugendprojekte. Weitere 16,7% gehen als Lotteriesteuer in den allgemeinen Länderetat, was den Finanzministern der Länder zwischen den Jahren 1955 und 2005 ca. 20,5 Milliarden Euro eingebracht hat.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 1,7, Leuphana Universität Lüneburg (Fakultät der Rechtswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Glückspielmarkt ist ein hoch lukratives, wenn auch recht irrationales Gebilde: Weniger als die Hälfte der Einnahmen werden als Gewinn verteilt und die Wahrscheinlichkeit, den 'Jackpot zu knacken' ist verschwindend gering. Der Gesamtumsatz des deutschen Glückspielmarkts 2005 betrug 30,5 Milliarden Euro, wobei sich 27% auf den Deutschen Lotto- und Toto-Block (DLTB), 31% auf Spielbanken, 18% auf Geldspielautomaten und 10% auf Sportwetten verteilen. Onlinekasinos, Klassenlotterien, TV-Lotterien und Pferdewetten bewegen sich im einstelligen Prozentbereich (zum Vergleich: der britische Markt weist mit einem Wettvolumen von 70 Milliarden Euro den doppelten Betrag auf). Die Länder organisieren und verwalten im DLTB auf Grundlage des Lottostaatsver-trages (LottoStV) den Lotto- und Totobetrieb. Dabei treffen sie meist als 100%-Töchter der Finanzministerien Gebietsabsprachen (regionale Monopole) und sorgen für unterschiedliche Preise in den Ländern (Preisabsprachen). Diese Absprachen betreffen den Verbraucher in vollem Maße, da er nicht da spielen kann, wo er möchte, sondern in dem Bundesland spielen muss, in dem er wohnt. 23% der Einnahmen werden vom Fiskus zweckgebunden vereinnahmt, wobei dieser Betrag vom Staat wieder für gesetzlich festgelegte Zwecke ausgegeben werden muss, wie z. B. Sportförderung, Kunstankäufe, Umwelt- oder Jugendprojekte. Weitere 16,7% gehen als Lotteriesteuer in den allgemeinen Länderetat, was den Finanzministern der Länder zwischen den Jahren 1955 und 2005 ca. 20,5 Milliarden Euro eingebracht hat.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Die Veräußerung eines belasteten Grundstücks unter Anrechnung auf den Kaufpreis by Marius Stern
Cover of the book Das Verfahren zur Flächeninhaltsbestimmung am Trapez in ausgewählten Schulbüchern by Marius Stern
Cover of the book Unterrichtsstunde: Lernstationen zur Übung und Wiederholung der Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis 20 by Marius Stern
Cover of the book Diagramme erstellen in Excel (Unterweisung Verlagskaufmann / -kauffrau) by Marius Stern
Cover of the book Arbeitsvertragliche Freistellungsklauseln. Arbeitsrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen bei der Kündigung von Arbeitsverhältnissen by Marius Stern
Cover of the book Alternsgerechte Beschäftigung in der alternden Gesellschaft by Marius Stern
Cover of the book Controlling in der Luftfrachtspedition by Marius Stern
Cover of the book Kritische Analyse eines pädagogisch-psychologischen Gutachtens by Marius Stern
Cover of the book Einflussfaktoren der Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern in organisationalen Wandelprozessen der Sozialwirtschaft by Marius Stern
Cover of the book Altenpflege - Beruf oder Berufung? Ein Ausbildungszweig stellt sich vor by Marius Stern
Cover of the book Diskutieren Sie den Zusammenhang von Kommunikation und Entscheidungsfindung in Gruppen und stellen Sie Bezüge zur betrieblichen Praxis dar by Marius Stern
Cover of the book Automatisierte Handelssysteme. Die Elektrifizierung des Wertpapierhandels und deren Risiken by Marius Stern
Cover of the book Das politische Verhältnis zwischen Nord- und Südreich in der Königszeit by Marius Stern
Cover of the book Urban Gardening im Kontext von Foucaults 'Von anderen Räumen'. Sind urbane Gärten Heterotopien? by Marius Stern
Cover of the book Das Commitment junger Talente in Unternehmen - Mit einem Praxisbeispiel by Marius Stern
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy