Solidarität - eine Rechtspflicht?

eine Rechtspflicht?

Nonfiction, Religion & Spirituality, Theology
Cover of the book Solidarität - eine Rechtspflicht? by Sabine Wotzlaw, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Sabine Wotzlaw ISBN: 9783640106066
Publisher: GRIN Verlag Publication: July 17, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Sabine Wotzlaw
ISBN: 9783640106066
Publisher: GRIN Verlag
Publication: July 17, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,3, Universität zu Köln (Philosophische Fakultät, Seminar für Katholische Theologie), Veranstaltung: Kirche und soziale Frage: Kernthemen der katholischen Soziallehre, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist gemeint, wenn von Solidarität die Rede ist? In der Alltagssprache bedeutet Solidarität die wechselseitige Verpflichtung oder Bereitschaft, füreinander einzustehen. Solidarität bedeutet heute das Gefühl der Verpflichtung, anderen zu helfen. Besonders Arme, Alte, Behinderte, Menschen in Entwicklungsländern und Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind Gegenstand der gesellschaftlichen Solidarität. Geholfen wird hier nicht aufgrund gemeinsamer Interessen, sondern weil man die Anliegen dieser Menschen für gerechtfertigt hält. Die Grundlage für das Solidaritätsprinzip bildet das Personalitätsprinzip. Während das Personalitätsprinzip den prinzipiellen Rechtsanspruch jedes Menschen als Person entfaltet, geht es im Solidaritätsprinzip um die diesen Rechtsanspruch entsprechenden Pflichten, die sich innerhalb der Rechtsgemeinschaft für jeden einzelnen sowie für die ganze Rechtsgemeinschaft ergeben. Doch worin liegen die Legitimationsgründe für diese Verpflichtungen, die mit der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft verbunden sind oder verbunden sein sollen? Zunächst müssen geeignete Prinzipien gesucht werden, die zusammen mit dieser Zugehörigkeit eine partikulare Pflicht rechtfertigen können, denn in der Tatsache der Zugehörigkeit liegt noch keine moralische Begründung für solche Verpflichtungen.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Systematische Theologie, Note: 1,3, Universität zu Köln (Philosophische Fakultät, Seminar für Katholische Theologie), Veranstaltung: Kirche und soziale Frage: Kernthemen der katholischen Soziallehre, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist gemeint, wenn von Solidarität die Rede ist? In der Alltagssprache bedeutet Solidarität die wechselseitige Verpflichtung oder Bereitschaft, füreinander einzustehen. Solidarität bedeutet heute das Gefühl der Verpflichtung, anderen zu helfen. Besonders Arme, Alte, Behinderte, Menschen in Entwicklungsländern und Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind Gegenstand der gesellschaftlichen Solidarität. Geholfen wird hier nicht aufgrund gemeinsamer Interessen, sondern weil man die Anliegen dieser Menschen für gerechtfertigt hält. Die Grundlage für das Solidaritätsprinzip bildet das Personalitätsprinzip. Während das Personalitätsprinzip den prinzipiellen Rechtsanspruch jedes Menschen als Person entfaltet, geht es im Solidaritätsprinzip um die diesen Rechtsanspruch entsprechenden Pflichten, die sich innerhalb der Rechtsgemeinschaft für jeden einzelnen sowie für die ganze Rechtsgemeinschaft ergeben. Doch worin liegen die Legitimationsgründe für diese Verpflichtungen, die mit der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft verbunden sind oder verbunden sein sollen? Zunächst müssen geeignete Prinzipien gesucht werden, die zusammen mit dieser Zugehörigkeit eine partikulare Pflicht rechtfertigen können, denn in der Tatsache der Zugehörigkeit liegt noch keine moralische Begründung für solche Verpflichtungen.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Verarbeitungsstrukturen und Verarbeitungsprozesse für sprachliche Daten im Gehirn by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Geschlechtsspezifische Differenzen im ästhetischen Verhalten von Kindern und Jugendlichen by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Darstellung der Asienkrise im Zusammenhang der Möglichkeiten der Tobin-Steuer by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Wie demokratisch ist Venezuela unter Hugo Chávez? by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Die filmische Avantgarde der zwanziger Jahre by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Does scenario thinking make a difference? by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Einsatz von audiovisuellen Medien im Religionsunterricht - Der Film by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Legitimationsprinzipien und Zukunftsvorstellungen der Wirtschaftsreform der 1960er Jahre in der Deutschen Demokratischen Republik by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Analyse von Almudena Grandes Roman: Las Edades de Lulú by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Die Bedeutung des 'Cyberterrorismus' by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Human-Trafficking in Osteuropa by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Nachhaltige Produktentwicklung by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Standortanalyse. Informationen zu Standortanalyse für Unternehmen by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Das Heilpädagogische Reiten und Voltigieren und das Medium Pferd in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern by Sabine Wotzlaw
Cover of the book Die Taufliturgie in der Traditio Apostolica und in den Mystagogischen Katechesen des Cyrill von Jerusalem by Sabine Wotzlaw
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy