Random Withdrawal Modelle

Business & Finance, Economics, Money & Monetary Policy
Cover of the book Random Withdrawal Modelle by Veit Aehlig, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Veit Aehlig ISBN: 9783638175746
Publisher: GRIN Verlag Publication: March 8, 2003
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Veit Aehlig
ISBN: 9783638175746
Publisher: GRIN Verlag
Publication: March 8, 2003
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre), Veranstaltung: Theoretische Modelle zur Erklärung von Finanzkrisen, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb der 1990er Jahre war eine übermäßig hohe Anzahl von Finanzkrisen rund um den Globus zu beobachten. In mehreren regional verschiedenen Wellen, 1992/93 in Europa, 1994/95 in Lateinamerika, 1997/98 in Asien traten Währungskrisen auf.1 Diese starke zeitliche Konzentration, die neben den genannten Kontinenten auch Ausprägungen einzelner Nationen waren (z.B. Bulgarien 1996/97, Ecuador 1998/99), führte zu verstärkten wissenschaftlichen Untersuchungen der Ursachen solcher Phänomene. Da diese meist überraschend zu beobachtenden Ereignisse nur schwer anhand vorhandener Modelle erklärt werden konnten, wurde deren Überarbeitung und Erweiterung notwendig. Die mittlerweile umfangreiche Literatur über die Erklärung von Finanzkrisen, spaltet sich dabei in zwei Hauptrichtungen, die sich teilweise überschneiden. Der eine Teil beschäftigt sich mit den Ursachen von Währungskrisen, während auf der anderen Seite die Entstehung von Bankenkrisen im Mittelpunkt steht. Währungskrisen sind durch eine starke Abwertung des Wechselkurses innerhalb eines kurzen Zeitraumes gekennzeichnet, die u. a. durch spekulative Attacken ausgelöst werden können. Eine Bankenkrise beschreibt hingegen eine Situation, in der eine beträchtliche Anzahl von Banken in Konkurs geht.2 Besonders die Finanzkrisen in den Emerging Markets sind sowohl durch den Zusammenbruch fester Wechselkursregime, als auch von Finanzintermediären charakterisiert, was auf Parallelen zwischen den zwei Krisenarten schließen lässt. Beide treten auf, wenn die Regierung nicht länger glaubwürdig ihr Vermögen für die Unterstützung einer Preisfestsetzung einsetzen kann - entweder für den Preis zwischen in- und ausländischer Währung oder zwischen Währung und Bankguthaben.3 Als jüngstes Beispiel brach das argentinische Bankensystem unter dem Druck der enormen Guthabenabzüge der Bevölkerung und dem fehlenden Vertrauen in die eigene Währung zusammen. Mit den ersten sichtbaren Verschlechterungsanzeichen der Auslandsschuldenposition des Landes begannen die Argentinier im Sommer und Herbst 2001 ihre Peso-Guthaben abzuheben, während das Bankensystem im selben Zeitraum einen signifikanten Anstieg an Dollar-Guthaben erfuhr. Nach dem Zusammenbruch des Currency Boards Ende 2001 verlor der Peso 2/3 seines Wertes. Mit dem ständigen Wertverlust des Pesos gegenüber dem Dollar verspürten die argentinischen Banken erneut einen 'Run' auf die Guthaben. [...] 1 Sachs (1999), S. 1 2 Berlemann, Hristow und Nenovsky (2002), S. 1 3 Marion (1999), S. 1

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich VWL - Geldtheorie, Geldpolitik, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre), Veranstaltung: Theoretische Modelle zur Erklärung von Finanzkrisen, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb der 1990er Jahre war eine übermäßig hohe Anzahl von Finanzkrisen rund um den Globus zu beobachten. In mehreren regional verschiedenen Wellen, 1992/93 in Europa, 1994/95 in Lateinamerika, 1997/98 in Asien traten Währungskrisen auf.1 Diese starke zeitliche Konzentration, die neben den genannten Kontinenten auch Ausprägungen einzelner Nationen waren (z.B. Bulgarien 1996/97, Ecuador 1998/99), führte zu verstärkten wissenschaftlichen Untersuchungen der Ursachen solcher Phänomene. Da diese meist überraschend zu beobachtenden Ereignisse nur schwer anhand vorhandener Modelle erklärt werden konnten, wurde deren Überarbeitung und Erweiterung notwendig. Die mittlerweile umfangreiche Literatur über die Erklärung von Finanzkrisen, spaltet sich dabei in zwei Hauptrichtungen, die sich teilweise überschneiden. Der eine Teil beschäftigt sich mit den Ursachen von Währungskrisen, während auf der anderen Seite die Entstehung von Bankenkrisen im Mittelpunkt steht. Währungskrisen sind durch eine starke Abwertung des Wechselkurses innerhalb eines kurzen Zeitraumes gekennzeichnet, die u. a. durch spekulative Attacken ausgelöst werden können. Eine Bankenkrise beschreibt hingegen eine Situation, in der eine beträchtliche Anzahl von Banken in Konkurs geht.2 Besonders die Finanzkrisen in den Emerging Markets sind sowohl durch den Zusammenbruch fester Wechselkursregime, als auch von Finanzintermediären charakterisiert, was auf Parallelen zwischen den zwei Krisenarten schließen lässt. Beide treten auf, wenn die Regierung nicht länger glaubwürdig ihr Vermögen für die Unterstützung einer Preisfestsetzung einsetzen kann - entweder für den Preis zwischen in- und ausländischer Währung oder zwischen Währung und Bankguthaben.3 Als jüngstes Beispiel brach das argentinische Bankensystem unter dem Druck der enormen Guthabenabzüge der Bevölkerung und dem fehlenden Vertrauen in die eigene Währung zusammen. Mit den ersten sichtbaren Verschlechterungsanzeichen der Auslandsschuldenposition des Landes begannen die Argentinier im Sommer und Herbst 2001 ihre Peso-Guthaben abzuheben, während das Bankensystem im selben Zeitraum einen signifikanten Anstieg an Dollar-Guthaben erfuhr. Nach dem Zusammenbruch des Currency Boards Ende 2001 verlor der Peso 2/3 seines Wertes. Mit dem ständigen Wertverlust des Pesos gegenüber dem Dollar verspürten die argentinischen Banken erneut einen 'Run' auf die Guthaben. [...] 1 Sachs (1999), S. 1 2 Berlemann, Hristow und Nenovsky (2002), S. 1 3 Marion (1999), S. 1

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Gesundheitsförderung in beruflichen Lebenswelten. Eine Analyse der gesundheitlichen Ausgangssituation des Pflegepersonals im Setting 'Alten- und Pflegeheim' by Veit Aehlig
Cover of the book Kulturelle Deutungsmuster - Theorie und Praxis by Veit Aehlig
Cover of the book Mountainbike-Tourismus: Empirische Untersuchung der Nachfrage und Überlegungen zur Rentabilität von Mountainbiking-Angeboten by Veit Aehlig
Cover of the book Die Kommune, ihre Wohnungsbestände und ihre Probleme durch den demographischen Wandel by Veit Aehlig
Cover of the book Der Rechtsschutz im Strafvollzug by Veit Aehlig
Cover of the book Wie entwickeln sich die Formen der Gemeinschaft und der Gesellschaft in einer reflexiven, Zweiten Moderne des Kosmopolitismus? by Veit Aehlig
Cover of the book Persönliche Zukunftsplanung. Ein personenzentriertes Konzept mit Zukunft? by Veit Aehlig
Cover of the book Muss Strafe in der Schule sein? Eine kritische Auseinandersetzung unter pädagogischen und psychologischen Gesichtspunkten by Veit Aehlig
Cover of the book IFRS-Konzernabschluss mit Fokus Handelswaren by Veit Aehlig
Cover of the book Virtuelle Teams by Veit Aehlig
Cover of the book Digitalisierung des Kinderbuchmarktes by Veit Aehlig
Cover of the book Untersuchung der Abwertung von Fremdgruppen in der Berichterstattung der Bild-Zeitung by Veit Aehlig
Cover of the book Wenn Eltern trinken. Alkoholabhängigkeit in der Familie und ihre Auswirkungen auf die Kinder by Veit Aehlig
Cover of the book Nutzen der elektronischen Gesundheits- und Patientenakte im Gesundheitswesen by Veit Aehlig
Cover of the book Interdependenzen von Religion und Wirtschaft im Katholizismus by Veit Aehlig
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy