Anspruch und Wirklichkeit der 'Jasminrevolution' im Kontext islamistischer Machtbestrebung in Tunesien

Tunesien und die Folgen der Arabellion

Nonfiction, Social & Cultural Studies, Political Science, International, International Security
Cover of the book Anspruch und Wirklichkeit der 'Jasminrevolution' im Kontext islamistischer Machtbestrebung in Tunesien by Thilo Jörg Gehrke, GRIN Verlag
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Author: Thilo Jörg Gehrke ISBN: 9783656381884
Publisher: GRIN Verlag Publication: March 4, 2013
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Thilo Jörg Gehrke
ISBN: 9783656381884
Publisher: GRIN Verlag
Publication: March 4, 2013
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Forschungsarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Institute of Defence and Strategic Studies Nanyang Technological University, Veranstaltung: Friedensforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die autoritär regierten Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens galten bis 2010 als nahezu 'demokratieresistent'. Mit dem Verzweiflungsakt eines jungen tunesischen Arbeitslosen, der sich am 17. Dezember 2010 selbst verbrannte, wurden jene politische Umbrüche eingeleitet, die vor allem deshalb als 'arabischer Frühling' bezeichnet wurden, weil sie Hoffnung auf einen demokratischen Wandel weckten. Die in freien Wahlen siegreiche islamistische Ennahda-Partei befindet seit Oktober 2011 über den Aufbau der politischprogrammatischen Grundlagen des zukünftigen tunesischen Staates. Der Autor hat im Jahr 2012 in tunesischen Großstädten recherchiert und Zeitzeugen befragt. Im nachfolgenden wird dargelegt, wie sich Anspruch und Wirklichkeit der 'Yasminrevolution' in Tunesien im Kontext zu Demokratie und Freiheit darstellt. Die Islamisten, jahrzehntelang unter dem autoritär regierenden ersten Präsidenten der unabhängigen Republik Tunesien Habib Bourguiba und seinem Nachfolger Ben Ali unterdrückt, versuchen den Wunsch der Bürger nach Demokratie und Freiheit für sich zu nutzen. Die sich anfangs gemäßigt gebende islamistische Regierungspartei versprach umfassende Reformen und ein Wirtschaftswunder in Form von 600000 neuen Arbeitsplätzen im wirtschaftlich am Boden liegenden Tunesien. Im Alltag versuchen jedoch islamistische Eiferer auf vielfältige Weise ihre Vorstellungen von einem 'Gottesstaat' in der Gesellschaft durchzusetzen. Die tödlichen Schüsse auf einen Oppositionspolitiker im Februar 2013 haben Tunesien endgültig in eine schwere politische Krise gestürzt.

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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Institute of Defence and Strategic Studies Nanyang Technological University, Veranstaltung: Friedensforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die autoritär regierten Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens galten bis 2010 als nahezu 'demokratieresistent'. Mit dem Verzweiflungsakt eines jungen tunesischen Arbeitslosen, der sich am 17. Dezember 2010 selbst verbrannte, wurden jene politische Umbrüche eingeleitet, die vor allem deshalb als 'arabischer Frühling' bezeichnet wurden, weil sie Hoffnung auf einen demokratischen Wandel weckten. Die in freien Wahlen siegreiche islamistische Ennahda-Partei befindet seit Oktober 2011 über den Aufbau der politischprogrammatischen Grundlagen des zukünftigen tunesischen Staates. Der Autor hat im Jahr 2012 in tunesischen Großstädten recherchiert und Zeitzeugen befragt. Im nachfolgenden wird dargelegt, wie sich Anspruch und Wirklichkeit der 'Yasminrevolution' in Tunesien im Kontext zu Demokratie und Freiheit darstellt. Die Islamisten, jahrzehntelang unter dem autoritär regierenden ersten Präsidenten der unabhängigen Republik Tunesien Habib Bourguiba und seinem Nachfolger Ben Ali unterdrückt, versuchen den Wunsch der Bürger nach Demokratie und Freiheit für sich zu nutzen. Die sich anfangs gemäßigt gebende islamistische Regierungspartei versprach umfassende Reformen und ein Wirtschaftswunder in Form von 600000 neuen Arbeitsplätzen im wirtschaftlich am Boden liegenden Tunesien. Im Alltag versuchen jedoch islamistische Eiferer auf vielfältige Weise ihre Vorstellungen von einem 'Gottesstaat' in der Gesellschaft durchzusetzen. Die tödlichen Schüsse auf einen Oppositionspolitiker im Februar 2013 haben Tunesien endgültig in eine schwere politische Krise gestürzt.

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