Waldorfschulen und Montessorischulen in der Praxis

Eine Gegenüberstellung

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Special Education, Experimental Methods
Cover of the book Waldorfschulen und Montessorischulen in der Praxis by Philipp Kock, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Philipp Kock ISBN: 9783640724628
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 15, 2010
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Philipp Kock
ISBN: 9783640724628
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 15, 2010
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Reformpädagogik, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Reformpädagogische Alternativen zur Staatsschule, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die vorliegende Hausarbeit zum Proseminar 'Es geht auch anders - Real und vital existierende Alternativen zur Staatsschule' will sich mit zwei reformpädagogischen Ansätzen, die beide auf der intrinsischen Grundannahme beruhen, dass ein Mensch von sich aus lernen will, auseinandersetzen: Die Waldorfpädagogik Rudolf Steiners und die Montessoripädagogik von Maria Montessori. Es soll erarbeitet werden, wie heutige Waldorfschulen und Montessorischulen in der Praxis die Schulbildung der Kinder umsetzen. Zunächst wird das jeweilige Menschenbild der entsprechenden pädagogischen Richtung beschrieben. Im nächsten Abschnitt folgen die aus dem intrinsischen Menschenbild abgeleiteten Methoden der Waldorf- und Montessoripädagogik. Die Inhalte der Lehrpläne werden im dritten und letzten Abschnitt des Hauptteils zusammengefasst. Meine These ist, dass sowohl Montessori- als auch Waldorfpädagogik in mancherlei Hinsicht fortschrittlicher als die staatliche Regelschule sind. 2. Waldorfpädagogik und Montessoripädagogik - Ein Vergleich 2.1. Das Menschenbild Wie wir schon im Proseminar gelernt haben, geht sowohl die Waldorfpädagogik als auch die Montessoripädagogik davon aus, dass der Mensch aus eigenem Antrieb lernt: 'Das Lernen geht als Tätigkeit vom Kinde aus. Die Erwachsenenwelt gibt Möglichkeit und Anlass zum Lernen. Die Schule sollte ein Ort sein, in dem verschiedenste Lernmöglichkeiten für unterschiedliche Interessen und Begabungen angeboten werden, so dass individuelle Lernwege begangen werden können' schreibt Christoph Lindenberg in 'Waldorfschule heute' (S. 126). Auch in den Montessori-Schulen geht man davon aus, 'dass das Kind sich selbstständig und selbsttätig entwickelt' (WILDE, S.140). Aus diesem intrinsischen Menschenbild resultieren die jeweils besonderen Merkmale der Waldorfund Montessorischulen im Kontrast zu staatlichen Regelschulen. Da die Vertreter beider pädagogischer Ansätze glauben, dass Kinder lernen wollen, ist kein extrinsischer Druck notwendig: Es gibt - zumindest bis zum Eintritt in die Oberstufe - keine Zensuren und daraus resultierend kein Sitzenbleiben und keine Auslese: 'Die Waldorfschulen setzen dieser Pädagogik der Auslese eine Pädagogik der Förderung entgegen. Sie meinen (...), dass es im tiefsten unmenschlich ist, die Schule als Instrument der Auslese zu missbrauchen (...)' (LINDENBERG, Waldorfschulen, S.56). ...

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Reformpädagogik, Note: 1,7, Philipps-Universität Marburg (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Reformpädagogische Alternativen zur Staatsschule, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die vorliegende Hausarbeit zum Proseminar 'Es geht auch anders - Real und vital existierende Alternativen zur Staatsschule' will sich mit zwei reformpädagogischen Ansätzen, die beide auf der intrinsischen Grundannahme beruhen, dass ein Mensch von sich aus lernen will, auseinandersetzen: Die Waldorfpädagogik Rudolf Steiners und die Montessoripädagogik von Maria Montessori. Es soll erarbeitet werden, wie heutige Waldorfschulen und Montessorischulen in der Praxis die Schulbildung der Kinder umsetzen. Zunächst wird das jeweilige Menschenbild der entsprechenden pädagogischen Richtung beschrieben. Im nächsten Abschnitt folgen die aus dem intrinsischen Menschenbild abgeleiteten Methoden der Waldorf- und Montessoripädagogik. Die Inhalte der Lehrpläne werden im dritten und letzten Abschnitt des Hauptteils zusammengefasst. Meine These ist, dass sowohl Montessori- als auch Waldorfpädagogik in mancherlei Hinsicht fortschrittlicher als die staatliche Regelschule sind. 2. Waldorfpädagogik und Montessoripädagogik - Ein Vergleich 2.1. Das Menschenbild Wie wir schon im Proseminar gelernt haben, geht sowohl die Waldorfpädagogik als auch die Montessoripädagogik davon aus, dass der Mensch aus eigenem Antrieb lernt: 'Das Lernen geht als Tätigkeit vom Kinde aus. Die Erwachsenenwelt gibt Möglichkeit und Anlass zum Lernen. Die Schule sollte ein Ort sein, in dem verschiedenste Lernmöglichkeiten für unterschiedliche Interessen und Begabungen angeboten werden, so dass individuelle Lernwege begangen werden können' schreibt Christoph Lindenberg in 'Waldorfschule heute' (S. 126). Auch in den Montessori-Schulen geht man davon aus, 'dass das Kind sich selbstständig und selbsttätig entwickelt' (WILDE, S.140). Aus diesem intrinsischen Menschenbild resultieren die jeweils besonderen Merkmale der Waldorfund Montessorischulen im Kontrast zu staatlichen Regelschulen. Da die Vertreter beider pädagogischer Ansätze glauben, dass Kinder lernen wollen, ist kein extrinsischer Druck notwendig: Es gibt - zumindest bis zum Eintritt in die Oberstufe - keine Zensuren und daraus resultierend kein Sitzenbleiben und keine Auslese: 'Die Waldorfschulen setzen dieser Pädagogik der Auslese eine Pädagogik der Förderung entgegen. Sie meinen (...), dass es im tiefsten unmenschlich ist, die Schule als Instrument der Auslese zu missbrauchen (...)' (LINDENBERG, Waldorfschulen, S.56). ...

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Fides qua und fides quae by Philipp Kock
Cover of the book Adipöse Kinder im Sportunterricht by Philipp Kock
Cover of the book Grenzen interkultureller Kommunikation in der Polizeiarbeit by Philipp Kock
Cover of the book Zur Auswirkung der schwachen und starken aberranten thermischen Linse in Flüssigkeiten auf die Ausbreitung von Laserstrahlen by Philipp Kock
Cover of the book Lernsoftware Französisch - Réalité Interactif by Philipp Kock
Cover of the book The Democratic Transition of Czechoslovakia, the German Democratic Republic and their Successor States, with Particular Focus on the Geopolitical Framework after 1989 by Philipp Kock
Cover of the book Das Europäische Parlament und das Demokratiedefizit der EU. Das Legitimationspotential des Europäischen Parlaments by Philipp Kock
Cover of the book Fabeln verstehen und gestalten - Unterrichtsstunde im Fach Deutsch, Klassenstufe 8 by Philipp Kock
Cover of the book Wirkungen einer Rechnungslegung nach IAS/IFRS auf das wertorientierte Controlling by Philipp Kock
Cover of the book Orientierung im Internet - eine Funktionsanalyse by Philipp Kock
Cover of the book Ein Ziel vor Augen? by Philipp Kock
Cover of the book Propädeutische Logik by Philipp Kock
Cover of the book Grenzüberschreitenden Abzug von Unternehmensverlusten von Tochtergesellschaften im EU-Ausland auf der Ebene der inländischen Muttergesellschaft by Philipp Kock
Cover of the book Markenpolitik im schienengebundenen Personenverkehr by Philipp Kock
Cover of the book Die Anknüpfung der Geschäftsführung ohne Auftrag nach der Rom II-VO by Philipp Kock
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy