Kants erkenntnistheoretische Wende als Quintessenz der Kritik der reinen Vernunft

Kopernikanische Wende und Transzendentalphilosophie in der allgemeinen Metaphysik

Nonfiction, Religion & Spirituality, Philosophy, Modern
Cover of the book Kants erkenntnistheoretische Wende als Quintessenz der Kritik der reinen Vernunft by Andreas Wilhelm Lukas, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Andreas Wilhelm Lukas ISBN: 9783640197897
Publisher: GRIN Verlag Publication: October 28, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Andreas Wilhelm Lukas
ISBN: 9783640197897
Publisher: GRIN Verlag
Publication: October 28, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Einführung in Kants 'Kritik der reinen Vernunft', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kant will mit der KrV das reine Wissen, das nicht aus Sinnesdaten abgeleitet wird, durch eine empiriefreie Untersuchung und dadurch mit unumstößlicher Gewissheit bestimmen. Dies geschieht, indem er reine Vernunftbegriffe aus legitimen Prinzipien ableitet ('Quellen'), die Möglichkeit nicht-sinnlicher Erkenntnis in Vollständigkeit benennt ('Umfang') und den Punkt bestimmt, von dem an der erfahrungsunabhängige Vernunftgebrauch in die Irre geht ('Grenzen'). Mit Hilfe dieses Programms der KrV soll die Disziplin Metaphysik den Rang einer Wissenschaft erlangen und in ihr zukünftig planmäßige Fortschritte erzielt werden. Denn schließlich ist sein Anliegen die reale Möglichkeit von nichtempirischen, sinnlich unabhängigen und dennoch synthetischen, kenntniserweiternden Aussagen der Metaphysik. Als Buch über das Wissen vom Gegenstandswissen darf man annehmen, dass sich Kants grundlegendste Überlegung in der KrV in der These wiederfindet, dass sich erfahrungsunabhängige und unumstößliche sowie allgemeine metaphysische Wahrheit einem aktiv erkennenden Subjekt verdankt und nicht aus Gegenständen herrührt. Diese umstürzende Einsicht formuliert Kant in der Vorrede zur zweiten Auflage der KrV. Sie ist als Teil der Vorrede zur zweiten Auflage nicht das Herzstück der KrV aber sie trifft als deren Grundaussage Kants Philosophie ins Herz. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht in der Erläuterung dieser Textstelle, einer zusammenfassenden Rekonstruktion von Kants Denkweg hin zu der kopernikanischen Wende sowie der Darstellung der sich aus jener allgemeinen Überlegung zu Beginn der KrV ergebenden Folgen, die sich in dem allgemeinen Metaphysik-Teil des Werkes (Einleitung, transzendentale Ästhetik, transzendentale Analytik) wiederfinden. Dieser zweite Teil behandelt die inhaltliche Abhängigkeit der Transzendentalphilosophie, der Anschauungsformen Raum und Zeit, der Urteils- und Kategorientafel und schließlich der transzendentalen Deduktion von Kants erkenntnistheoretischer Wende.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: Einführung in Kants 'Kritik der reinen Vernunft', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kant will mit der KrV das reine Wissen, das nicht aus Sinnesdaten abgeleitet wird, durch eine empiriefreie Untersuchung und dadurch mit unumstößlicher Gewissheit bestimmen. Dies geschieht, indem er reine Vernunftbegriffe aus legitimen Prinzipien ableitet ('Quellen'), die Möglichkeit nicht-sinnlicher Erkenntnis in Vollständigkeit benennt ('Umfang') und den Punkt bestimmt, von dem an der erfahrungsunabhängige Vernunftgebrauch in die Irre geht ('Grenzen'). Mit Hilfe dieses Programms der KrV soll die Disziplin Metaphysik den Rang einer Wissenschaft erlangen und in ihr zukünftig planmäßige Fortschritte erzielt werden. Denn schließlich ist sein Anliegen die reale Möglichkeit von nichtempirischen, sinnlich unabhängigen und dennoch synthetischen, kenntniserweiternden Aussagen der Metaphysik. Als Buch über das Wissen vom Gegenstandswissen darf man annehmen, dass sich Kants grundlegendste Überlegung in der KrV in der These wiederfindet, dass sich erfahrungsunabhängige und unumstößliche sowie allgemeine metaphysische Wahrheit einem aktiv erkennenden Subjekt verdankt und nicht aus Gegenständen herrührt. Diese umstürzende Einsicht formuliert Kant in der Vorrede zur zweiten Auflage der KrV. Sie ist als Teil der Vorrede zur zweiten Auflage nicht das Herzstück der KrV aber sie trifft als deren Grundaussage Kants Philosophie ins Herz. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht in der Erläuterung dieser Textstelle, einer zusammenfassenden Rekonstruktion von Kants Denkweg hin zu der kopernikanischen Wende sowie der Darstellung der sich aus jener allgemeinen Überlegung zu Beginn der KrV ergebenden Folgen, die sich in dem allgemeinen Metaphysik-Teil des Werkes (Einleitung, transzendentale Ästhetik, transzendentale Analytik) wiederfinden. Dieser zweite Teil behandelt die inhaltliche Abhängigkeit der Transzendentalphilosophie, der Anschauungsformen Raum und Zeit, der Urteils- und Kategorientafel und schließlich der transzendentalen Deduktion von Kants erkenntnistheoretischer Wende.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung) im Erwachsenenalter by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Leiten unter Gottes Autorität by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Die 'Formale Anzeige' am Beispiel der 'Todesanalyse' aus Heideggers 'Sein und Zeit' by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Soziale Realität im Zeichentrick? Eine exemplarische Analyse in 'Springfield' by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Kundenorientierung - Implementationsansätze der Wirtschafts- und Unternehmensethik by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Elias und Inglehart - eine Gegenüberstellung zweier Theorien des Wandels by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Neuvergabe von Aufträgen als Betriebsübergang? by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Soziale Gruppen - Ihre Funktion, Art und ihre Dynamik by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book End-of-Life Care aus der NutzerInnenperspektive by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Krebserkrankungen und ihr Zusammenhang mit Immunsystem, Psyche und Sport by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Das Anfertigen von 'comments' im Englischunterricht der Sek. II: Nützliche Wendungen und Beispieltexte by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Du sollst dir (k)ein Bildnis machen! by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Untertitel im Film by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Rentensteuer. Mit Einzelfallprüfung und Aufteilungsbescheid zu noch mehr Rente by Andreas Wilhelm Lukas
Cover of the book Dokumentenmanagement mit ECMS by Andreas Wilhelm Lukas
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy