Energiespeicherung am Beispiel eines Druckluftspeichers

Nonfiction, Science & Nature, Science, Physics, Thermodynamics
Cover of the book Energiespeicherung am Beispiel eines Druckluftspeichers by Mario Kleinschuster, GRIN Verlag
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Author: Mario Kleinschuster ISBN: 9783656048411
Publisher: GRIN Verlag Publication: November 7, 2011
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Mario Kleinschuster
ISBN: 9783656048411
Publisher: GRIN Verlag
Publication: November 7, 2011
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Physik - Thermodynamik, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Eine vom Umweltministerium in Auftrag gegebene Studie belegt, dass Österreich bis 2050 energieautark sein könnte. Eine stabile Energieversorgung ist hierbei eine Grundvoraussetzung. Da die Einspeisung von erneuerbaren Energien stark von meteorologischen Schwankungen abhängt und nicht immer die benötigte Leistung zur Verfügung steht, wächst der Bedarf an Energiespeichern. In Österreich wird die überschüssige Energie hauptsächlich in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert. Da aber der Bau solcher Kraftwerke einen markanten Eingriff in die Natur darstellt, sind Experten der Meinung, dass der Neubau nicht weiter verfolgt wird, sondern die bestehenden Anlagen modernisiert werden sollten. Ein anderer Ansatz um Energie zu speichern sind Druckluftspeicher-Kraftwerke (Compressed Air Energy Storage - CAES). Basierend auf einem Gasturbinenprozess, können z.B. leergeförderte Erdgasfelder oder stillgelegte Salzbergwerke wieder von Nutzen sein, um Energie in Form von Druckluft zu speichern. Ziel der Arbeit war es, anhand eines Berechnungsmodells und entsprechender Software die theoretischen Randbedingungen und Prozessabläufe für österreichische Bedürfnisse zu erarbeiten, und mit den beiden bestehenden CAES-Anlagen (Huntdorf und McIntosh) zu vergleichen. Als erster Schritt wurde eine Literaturrecherche durchgeführt um einen Überblick über die Komplexität solcher Anlagen zu erhalten. Da nur sehr wenige Prozessdaten der beiden bestehenden Anlagen veröffentlicht wurden, musste ein Berechnungsmodell erarbeitet werden, welches sämtliche Zustandsänderungen erfasst. Als weiterer Schritt wurde eine Analyse der veröffentlichten Daten der Austrian Power Grid (APG) durchgeführt, um die Lastbereiche abstecken zu können. Aus diesen Daten konnten zwei Lastspitzen definiert werden. Diese beiden Lastspitzen wurden in weiterer Folge als Berechnungsgrundlage herangezogen um die Speichergröße sowie den Entlade- und Beladevorgang zu errechnen. Der Entladevorgang wurde einerseits mit variablem Druckniveau und zum anderen, nach dem Stand der Technik, mit konstantem Druckniveau durchgerechnet. Der Beladevorgang wurde durch einen 3-stufigen Verdichter realisiert, da eine Verdichtung von Umgebungsdruck auf Speicherdruck mit nur einer Stufe energetisch nicht sinnvoll ist. Abschließend wurde eine Analyse des Wirkungsgrades durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass eine CAES-Anlage energetisch durchaus sinnvoll ist.

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Physik - Thermodynamik, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Eine vom Umweltministerium in Auftrag gegebene Studie belegt, dass Österreich bis 2050 energieautark sein könnte. Eine stabile Energieversorgung ist hierbei eine Grundvoraussetzung. Da die Einspeisung von erneuerbaren Energien stark von meteorologischen Schwankungen abhängt und nicht immer die benötigte Leistung zur Verfügung steht, wächst der Bedarf an Energiespeichern. In Österreich wird die überschüssige Energie hauptsächlich in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert. Da aber der Bau solcher Kraftwerke einen markanten Eingriff in die Natur darstellt, sind Experten der Meinung, dass der Neubau nicht weiter verfolgt wird, sondern die bestehenden Anlagen modernisiert werden sollten. Ein anderer Ansatz um Energie zu speichern sind Druckluftspeicher-Kraftwerke (Compressed Air Energy Storage - CAES). Basierend auf einem Gasturbinenprozess, können z.B. leergeförderte Erdgasfelder oder stillgelegte Salzbergwerke wieder von Nutzen sein, um Energie in Form von Druckluft zu speichern. Ziel der Arbeit war es, anhand eines Berechnungsmodells und entsprechender Software die theoretischen Randbedingungen und Prozessabläufe für österreichische Bedürfnisse zu erarbeiten, und mit den beiden bestehenden CAES-Anlagen (Huntdorf und McIntosh) zu vergleichen. Als erster Schritt wurde eine Literaturrecherche durchgeführt um einen Überblick über die Komplexität solcher Anlagen zu erhalten. Da nur sehr wenige Prozessdaten der beiden bestehenden Anlagen veröffentlicht wurden, musste ein Berechnungsmodell erarbeitet werden, welches sämtliche Zustandsänderungen erfasst. Als weiterer Schritt wurde eine Analyse der veröffentlichten Daten der Austrian Power Grid (APG) durchgeführt, um die Lastbereiche abstecken zu können. Aus diesen Daten konnten zwei Lastspitzen definiert werden. Diese beiden Lastspitzen wurden in weiterer Folge als Berechnungsgrundlage herangezogen um die Speichergröße sowie den Entlade- und Beladevorgang zu errechnen. Der Entladevorgang wurde einerseits mit variablem Druckniveau und zum anderen, nach dem Stand der Technik, mit konstantem Druckniveau durchgerechnet. Der Beladevorgang wurde durch einen 3-stufigen Verdichter realisiert, da eine Verdichtung von Umgebungsdruck auf Speicherdruck mit nur einer Stufe energetisch nicht sinnvoll ist. Abschließend wurde eine Analyse des Wirkungsgrades durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass eine CAES-Anlage energetisch durchaus sinnvoll ist.

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