Das Königtum der Merowinger - Legitimation, Herrschaftspraxis und Thronfolge

Legitimation, Herrschaftspraxis und Thronfolge

Nonfiction, History, European General
Cover of the book Das Königtum der Merowinger - Legitimation, Herrschaftspraxis und Thronfolge by Thomas Wittmann, GRIN Verlag
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Author: Thomas Wittmann ISBN: 9783638323963
Publisher: GRIN Verlag Publication: November 10, 2004
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Thomas Wittmann
ISBN: 9783638323963
Publisher: GRIN Verlag
Publication: November 10, 2004
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,9, Universität Kassel, Veranstaltung: Senatoren, Bauern, Bischöfe. Sozialstruktur und Herrschaftspraxis des Merowingerreiches, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ' [...] besser sei es, dass der König genannt würde, welcher Königsmacht habe, als jener, welcher derselben gänzlich entbehre [...]' 1 Mit diesem auf Anfrage von Pippin ausgestellten Bescheid beendete Papst Zacharias im Jahre 751 das fast 300jährige Königtum der Merowinger im Regnum Francorum, eine Herrschaft die mit Chlodwigs Herrschaftsübernahme 481/482 begann. Dem letzten Merowingerkönig Childerich III. wurden die Haare geschoren und er wurde mitsamt seinem Sohn Theoderich in ein Kloster gebracht. Der Hausmeier Pippin ließ sich von den Großen des Reiches huldigen und von einem Erzbischof salben. Diese Salbung wurde einige Jahre später von Papst Stephan unter Einschluss der Gemahlin und der Söhne Pippins wiederholt. Dies war ein Vorgang, dem sich bis dahin kein fränkischer König unterzogen hatte. Kraft dieser Salbung ging das Königtum von den Merowingern auf die Arnulfinger, später Karolinger genannt, über und erhielt neue Akzente. 2 Wie aber gestaltete sich die Herrschaft zur Blütezeit der Merowinger? Welche Akzente ihrer Herrschaft lassen sich bestimmen und warum wurde gerade dieses Geschlecht dazu auserwählt über die Franken zu regieren? Als Quellen über die Blütezeit der Merowingerkönige lassen sich neben einigen Viten und vereinzelt Urkunden nur die Historien Gregors von Tours sowie die Chroniken des sogenannten Fredegar nennen. Letztere wurde aber erst im 7. Jahrhundert verfasst und hatte somit schon einigen Abstand zu den Ursprüngen und dem Beginn der Herrschaft der Merowinger. Somit muss diese Quelle mit Vorbehalten behandelt werden. Als einzige relativ zuverlässige Quelle bleibt dann nur noch Gregor von Tours übrig, auf die ich mich in dieser Arbeit hauptsächlich stützen werde.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,9, Universität Kassel, Veranstaltung: Senatoren, Bauern, Bischöfe. Sozialstruktur und Herrschaftspraxis des Merowingerreiches, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ' [...] besser sei es, dass der König genannt würde, welcher Königsmacht habe, als jener, welcher derselben gänzlich entbehre [...]' 1 Mit diesem auf Anfrage von Pippin ausgestellten Bescheid beendete Papst Zacharias im Jahre 751 das fast 300jährige Königtum der Merowinger im Regnum Francorum, eine Herrschaft die mit Chlodwigs Herrschaftsübernahme 481/482 begann. Dem letzten Merowingerkönig Childerich III. wurden die Haare geschoren und er wurde mitsamt seinem Sohn Theoderich in ein Kloster gebracht. Der Hausmeier Pippin ließ sich von den Großen des Reiches huldigen und von einem Erzbischof salben. Diese Salbung wurde einige Jahre später von Papst Stephan unter Einschluss der Gemahlin und der Söhne Pippins wiederholt. Dies war ein Vorgang, dem sich bis dahin kein fränkischer König unterzogen hatte. Kraft dieser Salbung ging das Königtum von den Merowingern auf die Arnulfinger, später Karolinger genannt, über und erhielt neue Akzente. 2 Wie aber gestaltete sich die Herrschaft zur Blütezeit der Merowinger? Welche Akzente ihrer Herrschaft lassen sich bestimmen und warum wurde gerade dieses Geschlecht dazu auserwählt über die Franken zu regieren? Als Quellen über die Blütezeit der Merowingerkönige lassen sich neben einigen Viten und vereinzelt Urkunden nur die Historien Gregors von Tours sowie die Chroniken des sogenannten Fredegar nennen. Letztere wurde aber erst im 7. Jahrhundert verfasst und hatte somit schon einigen Abstand zu den Ursprüngen und dem Beginn der Herrschaft der Merowinger. Somit muss diese Quelle mit Vorbehalten behandelt werden. Als einzige relativ zuverlässige Quelle bleibt dann nur noch Gregor von Tours übrig, auf die ich mich in dieser Arbeit hauptsächlich stützen werde.

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