Projektarbeit - Eine bewährte Methode zur Öffnung der Schule mit ungeahnten Möglichkeiten

Eine bewährte Methode zur Öffnung der Schule mit ungeahnten Möglichkeiten

Nonfiction, Reference & Language, Education & Teaching, Educational Theory, Educational Psychology
Cover of the book Projektarbeit - Eine bewährte Methode zur Öffnung der Schule mit ungeahnten Möglichkeiten by Marco Sievers, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Marco Sievers ISBN: 9783638063708
Publisher: GRIN Verlag Publication: June 17, 2008
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Marco Sievers
ISBN: 9783638063708
Publisher: GRIN Verlag
Publication: June 17, 2008
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Fachpraktikum an der IGS Roderbruch, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forderung nach Öffnung der Schule, welche in den 1960ziger und 1970ziger Jahren im Rahmen der Diskussion um alternative Schul- und Unterrichtsformen entwickelte wurde, ist im Zuge neuester Schulreformbestrebungen zu einem zentralen Kernanliegen der nachhaltigen Schulentwicklung und zu einem wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Bildungs- und Erziehungsarbeit geworden. Der vorliegende Aufsatz will zeigen, dass Projektarbeit eine im Vergleich dazu ältere, aber dennoch ideale Methode ist, um den gegenwärtigen Ansprüchen an eine Öffnung von Schule gerecht zu werden. Dafür wird im Folgenden zunächst der Begriff der Öffnung der Schule erläutert, um im Anschluss aufzuzeigen, wie Projektarbeit diesem Ziel in vielfältiger Weise dienen kann Aus Gründen der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit wird im Text die Abkürzung 'SuS' für 'Schülerinnen und Schüler' verwendet. Wenn gemeinhin von Öffnung von Schule gesprochen wird, so meint der Begriff eigentlich eine doppelte Neuausrichtung von Bildungseinrichtungen. Eine Öffnung nach innen betrifft den schulischen Unterricht und fordert eine größere Ausrichtung an die Lebenswelt der SuS, während die Öffnung nach außen eine verstärkte Einbeziehung des schulischen Umfeldes und eine Hinwendung zur Gesellschaft schlechthin postuliert. Eine differenziertere Betrachtung erhält man, wenn man Öffnung von Schule nach D. Brenner in drei Dimensionen einteilt, in eine institutionelle, eine methodische und eine thematische. In institutioneller Hinsicht soll Schule außerschulische Lernorte nutzen, die den SuS die Möglichkeit geben 'vor Ort zu entdecken und zu erkennen'. Weiterhin sollen auch schulexterne Personen und Gruppen, wie Eltern, Experten oder Zeitzeugen, mit in den Unterricht einbezogen werden, um den SuS Wissen und Erfahrungen 'aus erster Hand' zu vermitteln. Als drittes Element der institutionellen Dimension sollen auch außerschulische Themen aufgegriffen und 'ungeschminkt' als Lehranlässe genutzt werden. Die methodische Dimension sieht vor, dass Schule den Unterricht verstärkt auf ein selbstbestimmtes Lernen der SuS ausrichtet, und sich bei Unterrichtsgestaltung und Schulleben intensiver mit den außerschulischen Bereichen jugendlicher Lebenswelten auseinandersetzt. In allen Lehr-Lern-Interaktionen soll die personale Ebene stärker gepflegt, Formen des offenen Unterrichtsgespräches stärker genutzt, und individuelle Lernwege gefördert werden.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Fachpraktikum an der IGS Roderbruch, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forderung nach Öffnung der Schule, welche in den 1960ziger und 1970ziger Jahren im Rahmen der Diskussion um alternative Schul- und Unterrichtsformen entwickelte wurde, ist im Zuge neuester Schulreformbestrebungen zu einem zentralen Kernanliegen der nachhaltigen Schulentwicklung und zu einem wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Bildungs- und Erziehungsarbeit geworden. Der vorliegende Aufsatz will zeigen, dass Projektarbeit eine im Vergleich dazu ältere, aber dennoch ideale Methode ist, um den gegenwärtigen Ansprüchen an eine Öffnung von Schule gerecht zu werden. Dafür wird im Folgenden zunächst der Begriff der Öffnung der Schule erläutert, um im Anschluss aufzuzeigen, wie Projektarbeit diesem Ziel in vielfältiger Weise dienen kann Aus Gründen der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit wird im Text die Abkürzung 'SuS' für 'Schülerinnen und Schüler' verwendet. Wenn gemeinhin von Öffnung von Schule gesprochen wird, so meint der Begriff eigentlich eine doppelte Neuausrichtung von Bildungseinrichtungen. Eine Öffnung nach innen betrifft den schulischen Unterricht und fordert eine größere Ausrichtung an die Lebenswelt der SuS, während die Öffnung nach außen eine verstärkte Einbeziehung des schulischen Umfeldes und eine Hinwendung zur Gesellschaft schlechthin postuliert. Eine differenziertere Betrachtung erhält man, wenn man Öffnung von Schule nach D. Brenner in drei Dimensionen einteilt, in eine institutionelle, eine methodische und eine thematische. In institutioneller Hinsicht soll Schule außerschulische Lernorte nutzen, die den SuS die Möglichkeit geben 'vor Ort zu entdecken und zu erkennen'. Weiterhin sollen auch schulexterne Personen und Gruppen, wie Eltern, Experten oder Zeitzeugen, mit in den Unterricht einbezogen werden, um den SuS Wissen und Erfahrungen 'aus erster Hand' zu vermitteln. Als drittes Element der institutionellen Dimension sollen auch außerschulische Themen aufgegriffen und 'ungeschminkt' als Lehranlässe genutzt werden. Die methodische Dimension sieht vor, dass Schule den Unterricht verstärkt auf ein selbstbestimmtes Lernen der SuS ausrichtet, und sich bei Unterrichtsgestaltung und Schulleben intensiver mit den außerschulischen Bereichen jugendlicher Lebenswelten auseinandersetzt. In allen Lehr-Lern-Interaktionen soll die personale Ebene stärker gepflegt, Formen des offenen Unterrichtsgespräches stärker genutzt, und individuelle Lernwege gefördert werden.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Entscheidungsfindung in Gruppen by Marco Sievers
Cover of the book Die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen in Filesharing-Netzwerken unter besonderer Berücksichtigung des Auskunftsanspruchs gem. § 101 UrhG by Marco Sievers
Cover of the book Stottern im Kindesalter by Marco Sievers
Cover of the book Die personale Identität in Lockes 'An Essay Concerning Human Understanding' by Marco Sievers
Cover of the book Eine Untersuchung Hawaiis und der Kanarischen Inseln als kollabierende Inseln by Marco Sievers
Cover of the book Der Einsatz kooperativer Lernmethoden in Weiterbildungsseminaren großer Unternehmen by Marco Sievers
Cover of the book Der dänische Tänzer, Ballettmeister und Choreograph August Bournonville am Wiener Kärntnertortheater 1854-1856 by Marco Sievers
Cover of the book Die Historische Galerie im Maximilianeum. Die Krönungsszenen by Marco Sievers
Cover of the book Inhalt und Aussagefähigkeit der Segmentberichterstattung by Marco Sievers
Cover of the book Grundüberlegungen zum quantitativen Wachstum. Kann es ein stetiges Wachstum real geben? by Marco Sievers
Cover of the book Analyse und Erarbeitung der sicherheitstechnischen Parameter des betrieblichen Datenschutzes innerhalb des ERP-Systems by Marco Sievers
Cover of the book Fordistische Massenproduktion als ein Beispiel für ein rationales System von Organisation by Marco Sievers
Cover of the book Bewegungsmöglichkeiten an der Schule zur individuellen Lebensbewältigung by Marco Sievers
Cover of the book Judo. Stoffverteilungsplan Judo 9.-12. Klasse by Marco Sievers
Cover of the book Die Bedeutung der Freiheit in dem Begriff der Eudaimonia bei Aristoteles by Marco Sievers
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy