Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie

Nonfiction, Health & Well Being, Psychology, Pathological Psychology
Cover of the book Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie by Marcus Grützner, GRIN Verlag
View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart
Author: Marcus Grützner ISBN: 9783640547067
Publisher: GRIN Verlag Publication: February 24, 2010
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Marcus Grützner
ISBN: 9783640547067
Publisher: GRIN Verlag
Publication: February 24, 2010
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie (Client-centered Therapy) wurde 1942 von dem amerikanischen Psychologen Carl Rogers begründet und theoretisch und praktisch u.a. von Bommert (1976), Pavel (1978) und dem Ehepaar Tausch (1979) weiterentwickelt.1 Das Hauptziel der klienten-zentrierten Therapie, die im deutschsprachigen Raum auch als personenzentrierte Psychotherapie bezeichnet wird, ist 'die Förderung des gesunden psychischen Wachstums des Individuums.'2 Der Ansatz, der der Humanistischen Psychologie zuzuordnen ist, geht davon aus, dass 'allen Menschen das grundlegende Streben der menschlichen Natur nach Selbst-verwirklichung - nach der Verwirklichung des eigenen Potentials - gemeinsam ist'3. Hinzu kommt die Annahme, dass der Mensch von Natur aus gut ist, dieses positive Selbstbild jedoch durch negative Kritiken von au-ßen, z.B. durch fehlerhafte Lernmuster, gestört werden kann. Die Folgen können Angst und ein geringes Selbstwertgefühl sein. 'Nach Rogers besteht die Aufgabe des Therapeuten darin, eine therapeutische Umgebung zu schaffen, die es dem Klienten gestattet, die Fähigkeit zur Selbstbewertung neu zu erwerben. Er lernt von neuem zu beurteilen, wie er sich am besten verhält, um die eigene Entwicklung und die Selbstverwirklichung zu fördern. [...] Es ist die grundlegende Strategie des Therapeuten, die Gefühle des Klienten anzuerkennen, anzunehmen und zu klären.'4 Im Gegensatz zu an-deren Therapieformen, etwa der Psychoanalyse, in der der Therapeut interpretiert und mögliche Antworten bzw. Anweisungen gibt, ist er in der klientenzentrierten Therapie 'nur' ein unterstützender Zuhörer, der die Gefühle und Behauptungen des Klienten reflektiert und sie gelegentlich wiederholt.

View on Amazon View on AbeBooks View on Kobo View on B.Depository View on eBay View on Walmart

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie (Client-centered Therapy) wurde 1942 von dem amerikanischen Psychologen Carl Rogers begründet und theoretisch und praktisch u.a. von Bommert (1976), Pavel (1978) und dem Ehepaar Tausch (1979) weiterentwickelt.1 Das Hauptziel der klienten-zentrierten Therapie, die im deutschsprachigen Raum auch als personenzentrierte Psychotherapie bezeichnet wird, ist 'die Förderung des gesunden psychischen Wachstums des Individuums.'2 Der Ansatz, der der Humanistischen Psychologie zuzuordnen ist, geht davon aus, dass 'allen Menschen das grundlegende Streben der menschlichen Natur nach Selbst-verwirklichung - nach der Verwirklichung des eigenen Potentials - gemeinsam ist'3. Hinzu kommt die Annahme, dass der Mensch von Natur aus gut ist, dieses positive Selbstbild jedoch durch negative Kritiken von au-ßen, z.B. durch fehlerhafte Lernmuster, gestört werden kann. Die Folgen können Angst und ein geringes Selbstwertgefühl sein. 'Nach Rogers besteht die Aufgabe des Therapeuten darin, eine therapeutische Umgebung zu schaffen, die es dem Klienten gestattet, die Fähigkeit zur Selbstbewertung neu zu erwerben. Er lernt von neuem zu beurteilen, wie er sich am besten verhält, um die eigene Entwicklung und die Selbstverwirklichung zu fördern. [...] Es ist die grundlegende Strategie des Therapeuten, die Gefühle des Klienten anzuerkennen, anzunehmen und zu klären.'4 Im Gegensatz zu an-deren Therapieformen, etwa der Psychoanalyse, in der der Therapeut interpretiert und mögliche Antworten bzw. Anweisungen gibt, ist er in der klientenzentrierten Therapie 'nur' ein unterstützender Zuhörer, der die Gefühle und Behauptungen des Klienten reflektiert und sie gelegentlich wiederholt.

More books from GRIN Verlag

Cover of the book Mode und Jugendbewegungen der 50er und 60er Jahre by Marcus Grützner
Cover of the book Vermögensmanagement von Stiftungen in Deutschland by Marcus Grützner
Cover of the book Über Johann Heinrich Pestalozzi und seinen 'Stanser Brief' by Marcus Grützner
Cover of the book Kulturdimensionen nach Geert Hofstede und deren Bedeutung für Lehren und Lernen by Marcus Grützner
Cover of the book Werner Peiner - Verführer oder Verführter by Marcus Grützner
Cover of the book Die 'Philippischen Reden' und ihre Folgen: die Verkuppelung der Triumvirn by Marcus Grützner
Cover of the book Scheidungskinder. Die Trennung der Eltern aus Sicht der Kinder by Marcus Grützner
Cover of the book Machiavellis 'Der Fürst' im staatsphilosophischen Kontext by Marcus Grützner
Cover of the book Dramenanalyse des existenzphilosophischen Stücks 'Die Fliegen' von Jean-Paul Sartre und seine Einbindung in den Deutschunterricht by Marcus Grützner
Cover of the book Diabetes mellitus - (K)ein Thema für die stationäre Altenpflege? by Marcus Grützner
Cover of the book War die erste Schröderregierung eine Kanzlerdemokratie? by Marcus Grützner
Cover of the book Multi Channel Distribution am Beispiel der Reiseveranstalter TUI und Thomas Cook by Marcus Grützner
Cover of the book Der Fisch und das Kreuz - Jona und Jesus in Kurt Hessenbergs Opus 133 by Marcus Grützner
Cover of the book Marktprognose im Doppel- und Reihenhausbau by Marcus Grützner
Cover of the book Der Bruch der Marxschen Geschichtsauffassung by Marcus Grützner
We use our own "cookies" and third party cookies to improve services and to see statistical information. By using this website, you agree to our Privacy Policy