Städtenetze

Business & Finance
Cover of the book Städtenetze by Melanie Hörstmann-Jungemann, GRIN Verlag
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Author: Melanie Hörstmann-Jungemann ISBN: 9783638635172
Publisher: GRIN Verlag Publication: April 7, 2007
Imprint: GRIN Verlag Language: German
Author: Melanie Hörstmann-Jungemann
ISBN: 9783638635172
Publisher: GRIN Verlag
Publication: April 7, 2007
Imprint: GRIN Verlag
Language: German

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Städtenetze, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kooperation in Form von so genannten Städtenetzen ist ein relativ junger Ansatz. Da sich die räumliche Planung im Allgemeinen und die regionale Planung im Speziellen verstärkt mit Umsetzungs- und Akzeptanzproblemen konfrontiert sahen, setzten sich in Deutschland seither neue Strategien durch. Diese sind durch interkommunale und regionale Kooperationsprozesse, einer gleichermaßen aktiven wie aktivierenden Rolle der räumlichen Planung sowie durch flexible Regionszuschnitte und ein konzentriertes, zügiges und demonstratives Handeln in Form von Projekten gekennzeichnet. Gegenwärtig bestehen in Deutschland auf Bundes- und Länderebene eine Reihe von Initiativen, die über Regionalkonferenzen, regionale Entwicklungskonzepte und Landschaftsausstellungen eine prozess- und projektorientierte regionale Planung anstreben. Eines der frühen Beispiele sind die Städtenetze. Hinter dem Begriff 'Städtenetze' steht ein punktförmiges Bild. Die Netze aus Städten und Gemeinden werden mit dem Ziel gebildet, zwischen den einzelnen Kommunen infrastrukturelle und ökonomische Synergieeffekte nutzbar zu machen und natürliche Ressourcen zu schonen. Auslöser der Diskussion war der Raumordnungspolitische Orientierungsrahmen, den das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau Ende 1992 unter Mitwirkung der Länder vorgelegt hat. Im Jahr 1994 wurde schließlich das Forschungsfeld 'Städtenetze' im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau des BMBau eingerichtet. Die Leitidee der Modellprojekte Städtenetze bestand darin, durch praxisnahe Erprobung neue Wege aufzuzeigen, wie durch interkommunale Zusammenarbeit die Planungen und Maßnahmen besser aufeinander abgestimmt und gemeindeübergreifende Projekte entwickelt werden können. Die Regionalisierung gewinnt ebenfalls dadurch an Bedeutung, dass für viele Aktivitäten die regionalen Einheiten zu klein geworden sind. Dies äußert sich dadurch, dass Entscheidungen in Kommunen häufig externe Effekte erzeugen, die durch interkommunale Kooperation oder zentrale Regulierung bewältigt werden müssen. Die Kommunen müssen ihre Kräfte bündeln, um den Herausforderungen der Globalisierung zu begegnen. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Entstehung der Städtenetze als Beispiel regionaler Raumplanung darzustellen und aufzuzeigen, unter welchen Voraussetzungen diese stattgefunden und sich bis heute entwickelt hat.

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Städtenetze, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kooperation in Form von so genannten Städtenetzen ist ein relativ junger Ansatz. Da sich die räumliche Planung im Allgemeinen und die regionale Planung im Speziellen verstärkt mit Umsetzungs- und Akzeptanzproblemen konfrontiert sahen, setzten sich in Deutschland seither neue Strategien durch. Diese sind durch interkommunale und regionale Kooperationsprozesse, einer gleichermaßen aktiven wie aktivierenden Rolle der räumlichen Planung sowie durch flexible Regionszuschnitte und ein konzentriertes, zügiges und demonstratives Handeln in Form von Projekten gekennzeichnet. Gegenwärtig bestehen in Deutschland auf Bundes- und Länderebene eine Reihe von Initiativen, die über Regionalkonferenzen, regionale Entwicklungskonzepte und Landschaftsausstellungen eine prozess- und projektorientierte regionale Planung anstreben. Eines der frühen Beispiele sind die Städtenetze. Hinter dem Begriff 'Städtenetze' steht ein punktförmiges Bild. Die Netze aus Städten und Gemeinden werden mit dem Ziel gebildet, zwischen den einzelnen Kommunen infrastrukturelle und ökonomische Synergieeffekte nutzbar zu machen und natürliche Ressourcen zu schonen. Auslöser der Diskussion war der Raumordnungspolitische Orientierungsrahmen, den das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau Ende 1992 unter Mitwirkung der Länder vorgelegt hat. Im Jahr 1994 wurde schließlich das Forschungsfeld 'Städtenetze' im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau des BMBau eingerichtet. Die Leitidee der Modellprojekte Städtenetze bestand darin, durch praxisnahe Erprobung neue Wege aufzuzeigen, wie durch interkommunale Zusammenarbeit die Planungen und Maßnahmen besser aufeinander abgestimmt und gemeindeübergreifende Projekte entwickelt werden können. Die Regionalisierung gewinnt ebenfalls dadurch an Bedeutung, dass für viele Aktivitäten die regionalen Einheiten zu klein geworden sind. Dies äußert sich dadurch, dass Entscheidungen in Kommunen häufig externe Effekte erzeugen, die durch interkommunale Kooperation oder zentrale Regulierung bewältigt werden müssen. Die Kommunen müssen ihre Kräfte bündeln, um den Herausforderungen der Globalisierung zu begegnen. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Entstehung der Städtenetze als Beispiel regionaler Raumplanung darzustellen und aufzuzeigen, unter welchen Voraussetzungen diese stattgefunden und sich bis heute entwickelt hat.

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