Himmler privat

Briefe eines Massenmörders

Nonfiction, History
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Author: ISBN: 9783492966399
Publisher: Piper ebooks Publication: February 10, 2014
Imprint: Language: German
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ISBN: 9783492966399
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Publication: February 10, 2014
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Language: German

Als Heinrich Himmler und Marga Siegroth sich 1927 kennenlernen, ist die Zuneigung gegenseitig. Das Paar ist sich einig in seinem Antisemitismus ("das Judenpack") wie in seinem Traum vom Landleben. Himmler, als Funktionär der NSDAP häufig "mit dem Chef" Hitler auf Reisen, rät seinem "Liebchen" aus der Ferne, den "Holunder als Mus einzumachen"; Marga berichtet ihrem Mann stolz, dass ihr Haus "Treffpunkt aller Nationalsozialisten" sei. Während Himmler nach 1933 zum mächtigsten Mann hinter Hitler aufsteigt und als Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei die "Endlösung der Judenfrage" organisiert, schickt er seiner "kleinen Frau", die für das Rote Kreuz durch das besetzte Polen reist ("der unbeschreibliche Dreck") "liebe Gedanken zum Muttertag", brüstet sich mit der vielen "Arbeit" und legt Fotos von seinen Reisen zu den SS-Einsatzgruppen und Waffen-SS-Einheiten bei. Die Harmlosigkeit der Briefe ist nur scheinbar, hinter der kleinbürgerlichen Fassade werden die Gewalt und der Mangel an Empathie sichtbar, die auch das Privatleben der Himmlers prägten.

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Als Heinrich Himmler und Marga Siegroth sich 1927 kennenlernen, ist die Zuneigung gegenseitig. Das Paar ist sich einig in seinem Antisemitismus ("das Judenpack") wie in seinem Traum vom Landleben. Himmler, als Funktionär der NSDAP häufig "mit dem Chef" Hitler auf Reisen, rät seinem "Liebchen" aus der Ferne, den "Holunder als Mus einzumachen"; Marga berichtet ihrem Mann stolz, dass ihr Haus "Treffpunkt aller Nationalsozialisten" sei. Während Himmler nach 1933 zum mächtigsten Mann hinter Hitler aufsteigt und als Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei die "Endlösung der Judenfrage" organisiert, schickt er seiner "kleinen Frau", die für das Rote Kreuz durch das besetzte Polen reist ("der unbeschreibliche Dreck") "liebe Gedanken zum Muttertag", brüstet sich mit der vielen "Arbeit" und legt Fotos von seinen Reisen zu den SS-Einsatzgruppen und Waffen-SS-Einheiten bei. Die Harmlosigkeit der Briefe ist nur scheinbar, hinter der kleinbürgerlichen Fassade werden die Gewalt und der Mangel an Empathie sichtbar, die auch das Privatleben der Himmlers prägten.

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